083- Bund- freie Wirtschaft- Businessmentor - die Wahrheit mit Elmar Möller

Shownotes

„Wenn der Rahmen steht, dann macht Improvisieren auch Spaß.“

Ein Satz aus dieser Folge, der hängen bleibt, wenn man ihn einmal wirklich wirken lässt.

In dieser Folge ist Elmar Möller zu Gast.
Ehemaliger Bundeswehrsoldat, Kommunikationselektroniker bei der Marine und heute Head of Fulfillment in unserem Unternehmen.

Aber das hier ist keine klassische Karrieregeschichte.
Eher so ein Weg, der am Anfang aussieht wie: viel ausprobiert, wenig Richtung, kein echtes Warum.
Schule lief irgendwie mit aber ohne echten Bezug dazu, warum das Ganze überhaupt wichtig sein soll.
Noten waren da, aber nichts, woran man sich festhält.
Und ein klarer Plan für danach? Fehlanzeige.

Und genau an diesem Punkt kippt etwas komplett.
Plötzlich ist da ein Umfeld, in dem Dinge nicht mehr optional sind.
👉 Lernen hat plötzlich Konsequenzen.
👉 Leistung wird nicht mehr diskutiert, sondern erwartet.
👉 Und aus „ich muss das halt irgendwie durchziehen“ wird zum ersten Mal „ich checke, warum ich das mache“.

Mit 17 folgt die Entscheidung, die alles verändert: Bundeswehr.
Was danach kommt, ist kein klassischer Karriereweg, sondern ein kompletter Realitätswechsel.
Struktur statt Chaos.
Disziplin statt Ausreden.
Verantwortung statt „mal schauen“.

Und genau dort verändert sich etwas Grundsätzliches.
Denn plötzlich passiert das, was vorher nie da war:
👉 Lernen bekommt Sinn.
👉 Leistung wird notwendig.
👉 Und plötzlich geht es nicht mehr darum, durchzukommen – sondern zu verstehen.

Von der Eifel in ein System, das ihn formt, ohne dass er es damals komplett greifen kann.
Und je weiter das Gespräch geht, desto klarer wird ein Muster, das sich durchzieht:
Von Orientierungslosigkeit zu Verantwortung.
Von „kein Plan“ zu echter Führung.
Von Mitlaufen zu Gestalten.

Und dann bleiben da Fragen hängen, die größer sind als diese eine Story:
👉 Warum sagen Noten so wenig über echtes Potenzial aus?
👉 Warum kommen manche erst dann in Bewegung, wenn sich das Umfeld komplett verändert?
👉 Und warum entscheidet oft nicht Talent, sondern Kontext, wie weit jemand wirklich kommt?
Und vielleicht der wichtigste Gedanke aus dieser Folge:

👉 Vielleicht bist du nicht zu spät dran. Vielleicht bist du einfach noch nicht im richtigen Umfeld gewesen.
Hör rein.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu.

00:00:00: Kommst du klar der Business Podcast und heute habe ich einen

00:00:04: ganz besonderen Gast

00:00:04: eingeladen.

00:00:05: Er hatte eine extrem weite Anfahrt, sie gingen genau eine Etage von unten nach oben.

00:00:12: Ich begrüße nämlich heute einen jungen Mann, manche würden ihn vergleichen das werden wir noch gleich herausfinden mit einem erfolgreichen Politiker überzudanken ist er nicht in die Politik gegangen sondern er ist seit geraumer Zeit in unserem Unternehmen.

00:00:32: Head of Hell Filment war auch schon Geschäftsführer und hat schon einige Phasen in diesem Unternehmen mit erlebt, in einem unserer Unternehmen muss man sagen.

00:00:40: Und er kam über die Kundenschiene und hatte davor eine ganz bewegte Managementlaufbahn.

00:00:49: Er war beim Bund!

00:00:50: Ja?

00:00:51: Und was er davor gemacht hat, haben wir noch nicht alles verraten vielleicht heute.

00:00:55: ich begrüße unseren Head Of Hell Filments Das ist der liebe Elmer Möller.

00:00:59: Schön, dass ihr Zeit genommen hast.

00:01:01: Da unten aus seinen Prozessen rausgejagt habe.

00:01:04: Sehr sehr gerne!

00:01:05: Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

00:01:07: Ja also war ja einerseits improvisiert und andererseits haben wir gesagt das macht mal voll Sinn, dass wir das machen.

00:01:13: Improvisieren können wir gut.

00:01:14: Ja das sind wir gut drin.

00:01:16: Wobei das ist ja nicht so das was du magst oder?

00:01:18: Improvisieren doch schon.

00:01:22: Leben in der Lage, bis bei der Feuerwehr.

00:01:24: Ja, leider im Moment nicht so aktiv ich gerne möchte.

00:01:29: Aber ja, leben in der Lager hat mich tatsächlich von der Bundeswehr damals geprägt.

00:01:34: Also das heißt wenn der Rahmen steht dann macht improvisieren auch Spaß und deswegen ist schon improvisierend sehr cool die Königsdisziplin.

00:01:42: Das

00:01:43: war schon mitten dem Thema aber da kommen wir noch zu.

00:01:45: also für diejenigen die den Ehemann nicht kennen Wie würdest du dich beschreiben?

00:01:51: Nimm dir ruhig Zeit, kannst aber auch ganz kurz.

00:01:53: Also wer ist der Elmer?

00:01:55: Wer ist Elmar Möller?

00:01:57: Was würdest ihr denen sagen?

00:01:59: Ah ja, das ist wieder so eine Frage da kann man ja stundenfragen.

00:02:03: Ja genau!

00:02:06: Wer ist der elmer eigentlich?

00:02:07: ein bodenständiger Typ um das mal auf den Punkt zu bringen?

00:02:10: Lass uns direkt damit anfangen.

00:02:13: Eifler Urgestein

00:02:16: Genau, tiefste

00:02:18: Eifel.

00:02:18: Da komme ich eigentlich her.

00:02:21: Bin irgendwann mal relativ früh auch weggegangen aus der Region also mit siebzehn schon zum Bund.

00:02:27: Mit siebzen zum Bund?

00:02:28: Ja

00:02:28: ja, cool.

00:02:30: Eine Entscheidung getroffen, eine entscheidende Trophen fand meine Mutter damals nicht so cool.

00:02:34: Das glaube ich.

00:02:35: Kommt

00:02:36: gleich mal zu

00:02:37: und dann bin ich aber irgendwann wieder zurück.

00:02:39: Ich bin dann auch in der Eifle im Unternehmen... geblieben, mal einen kurzen Ausflug nach Köln.

00:02:44: Aber grundsätzlich in dieser Region gebliebt, wobei ich im ganz Deutschland da sich unterwegs war ja ob im Norden oder im Süden im Osten nur ein bisschen und mir macht es schmarsier.

00:02:57: Ja Vater von drei leiblichen Kindern einem Geschenk hinten wie man so sagt.

00:03:03: genau das ist eigentlich angenehme.

00:03:06: neunundvierzig Jahre noch steht die vier vorne.

00:03:09: wow

00:03:10: sehr gut Wenn du das jetzt nicht verraten hättest, hätte es natürlich eher gesagt, er sieht aber hier irgendwo

00:03:15: aus.

00:03:15: Ja ja, natürlich.

00:03:17: Also wir wollen ja noch den Spannungsbogen erhalten welchen Politiker ich gemeint habe wenn's nicht schon übers Video... also es lohnt sich diesmal den Videopodcast zu schauen.

00:03:25: dann könnt ihr mal mitraten welcher Politiker gemeint hast.

00:03:29: Heißt nicht Donald?

00:03:31: Der heißt

00:03:33: wahrscheinlich nicht stoppen.

00:03:37: Fangen wir mal vorne an!

00:03:38: Du hast gesagt, Eifel Kind auf dem Land.

00:03:42: Das Eifeln hat ja keine Städte groß muss man sagen.

00:03:49: Ja.

00:03:50: Also wie war das so in der Kindheit?

00:03:51: Alles normal, ein paar Kratzer oder Wunden?

00:03:55: Klar, Holzplatz!

00:03:56: Oder was ist eher der Junge, der im Haus geblieben ist und Videogames gezockt hat?

00:04:02: Tatsächlich

00:04:02: sowohl als auch.

00:04:03: Ah

00:04:04: cool okay.

00:04:06: Als die PCs dann aufkam klar.

00:04:08: Ja, Commodore-RF-HC.

00:04:10: Die Commodore

00:04:11: ist vorbeigegangen aber durch den ersten PC... Der wurde dann auch hoch und runter bespielt.

00:04:16: Er war noch im Büro von meinem Vater, ich verstehe mich jederzeit dran.

00:04:20: Nein aber wir waren viel draußen, klar!

00:04:22: Im Wald, die Gang war unterwegs und auf dem Bolzplatz.

00:04:27: Aufm Bolz Platz hat es geklappt mit Bolzen oder?

00:04:30: Ja, eine glorreiche Fußballer-Karriere in der Kreisliga.

00:04:33: Und

00:04:34: dafür hat es dann auf jeden Fall gereicht!

00:04:36: Die

00:04:36: zum Holzenarzt gereicht.

00:04:37: ja, Krätschen kann ich auch gut.

00:04:38: Genau für die dritte Halszeit war das auch okay nachher?

00:04:40: Definitiv.

00:04:42: Sehr gut.

00:04:44: Also Schule und Bolzplatz.

00:04:46: erzählen wir vielleicht so ein bisschen den klassischen Schulalltag.

00:04:48: wie war das da so auf der Gemeinde oder im Dorf?

00:04:51: also... Wie war das bei euch?

00:04:53: Ich kann auch von uns erzählen, das war auch so wild aber...

00:04:55: Der klassische Schulalltag Ja, der war spannend.

00:04:59: Eigentlich war er gar nicht so klassisch bei mir.

00:05:02: Meine Schwester ist damals nach Nordrhein-Westfalen auf die Schule gegangen.

00:05:05: Wir waren in der Grenzort zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrheinwestfalen.

00:05:12: Aus strategischen Gründen bin ich dann natürlich auch noch nach Nordreinwestphalien auf die Schule gegangen.

00:05:17: Meine ganzen Freunde in Rhein-Land-Phalz.

00:05:22: Spannend!

00:05:22: Weil damals so die ersten Bindungen gefühlt verloren gingen?

00:05:26: Wann war das da, also ein Malter von direkt mit sechs

00:05:29: in der Grundschule?

00:05:29: Nach der

00:05:30: Grundstelle.

00:05:31: Genau,

00:05:31: ja.

00:05:34: Ja, spannend und dann lief die Karriere auch nicht so wie geplant.

00:05:37: Die Schulkarriere!

00:05:38: Kann schon sagen ich war ein voller Sack.

00:05:41: Ja

00:05:41: was?

00:05:43: Hast du so wie ich auch mal eine extra Runde gedreht?

00:05:46: Ja tatsächlich nicht nur eine.

00:05:48: Echt?!

00:05:49: Also eine extra runde.

00:05:51: danach durfte ich dann das Gymnasium nicht weiter besuchen.

00:05:54: Spannend.

00:05:54: War aber auch gut Ja, also nimm

00:05:57: uns mal mit.

00:05:57: Wo bist du in welcher Klasse?

00:05:59: Bist du sitzen geblieben wie ihm?

00:06:00: Wegen

00:06:01: was?

00:06:02: Also die schweigen Verhalten hoffe ich in Betragen sechs oder so.

00:06:06: Nein, nein, nein.

00:06:07: Welches

00:06:07: Fach war so dein Nachdissferse?

00:06:10: Latein.

00:06:11: Okay.

00:06:12: Wer wählt auch latein?

00:06:13: Musstest ihr?

00:06:14: Musste dir Latein machen?

00:06:15: Ja eigentlich unter... Also eigentlich auf jeden Fall.

00:06:18: und dann war die Frage Französisch oder Latein?

00:06:22: Ja, da teilen wir jetzt nicht so gut.

00:06:26: Ach keine Ahnung.

00:06:27: was kommt dann noch dazu?

00:06:28: Na ja allgemein war halt nicht so prall.

00:06:30: Nichts so prallen?

00:06:32: Ich habe das Leben da nicht wirklich so ernst genommen.

00:06:37: Weil was anderes dir wichtiger war oder weil du es generell nicht so ernstgenommen hast.

00:06:42: generell oder gab's irgendwas wo du mehr Wert drauf gelegt hast?

00:06:44: in der Zeit schon.

00:06:47: Ich wusste gar nicht, dass wir heute so tief da reingehen.

00:06:51: Herzlich willkommen bei.

00:06:52: Kommst Du Klar?

00:06:53: Ja

00:06:53: kommst du klar und Klartext ne?

00:06:57: Also retrospectiv muss ich sagen es hat für mich da überhaupt keinen Sinn gemacht.

00:07:03: also ich wusste nicht warum ich denn eigentlich lernen sollte.

00:07:07: ob ich jetzt lernen konnte keine Ahnung gibt ja auch so verschiedene Aspekte.

00:07:13: das man sagt ich habe das nie gelernt aber ist eigentlich Quatsch.

00:07:17: Nie.

00:07:17: für mich hat sich, glaube ich der Sinn nicht ergeben.

00:07:20: Interessant ja!

00:07:21: Ich musste halt da sein.

00:07:23: Hat Sinn gemacht so hier.

00:07:24: deine Schwester ist auch in älteren

00:07:28: Schwestern.

00:07:28: Ja

00:07:28: ältere Schwester genau und Abi ist ja cool kannst mal studieren.

00:07:34: Wie fand deine Eltern das zu dem Zeitpunkt?

00:07:37: Also

00:07:38: die

00:07:39: waren richtig begeistert.

00:07:42: Wer hat dich mehr unterstützt?

00:07:43: Mama Papa?

00:07:45: Gar keiner von hinten.

00:07:49: Nein, tatsächlich beide.

00:07:50: Ja was heißt unterstützt?

00:07:52: Also ich habe da jetzt keine Vorwürfe bekommen.

00:07:55: Situationen ist wie sie ist also finden wir eine Lösung.

00:07:58: und dann ging es weiter.

00:08:00: Welcher Klasse bist du

00:08:02: in der achten?

00:08:03: Bei mir war es die zehn aber hier haben sich gesagt ja das kann man nicht in die Oberstufe lassen Und dann war es die Zehn.

00:08:12: Einmal extra Runde!

00:08:13: Sie haben auch so schön gesagt, genau so wie bei dir eben gewesen... Das Fach wo du fünf Krieges ist ein Scheiß egal wir könnten sie in mehreren Fächer geben.

00:08:19: Wir haben uns für, ich glaube Französisch und äh... Also war auch die zweite Vormenssprache, Französische war Stadt Latein aber hab' ich ja auch unter sieben.

00:08:30: das ging ohne Französich ginge nicht Englisch ging.

00:08:33: Aber was war's denn noch?

00:08:33: Ich glaub Mathe oder so.

00:08:35: Ja Mathe, Mathe war bei mir auch dabei Und Schimi war, glaube ich, nachher der

00:08:40: Lausche.

00:08:40: Das finde ich mega spannend!

00:08:42: Also, ich meine, du arbeitest heute sehr viel mit Zahlen und zu Spoilern schon nach vorne aber guck mal in der Schule Mathe fünf oder vier oder was weiß ich nicht bei mir das same und heute arbeiten wir mit Zahlen im Unternehmen.

00:08:57: also irgendwas ist da.

00:08:59: Ja, wolltest du euch das sagen?

00:09:00: An wem liegt es jetzt?

00:09:01: Am System oder nuns.

00:09:02: An wemen hat's gelegen!

00:09:03: Genau, lassen wir die Diskussion heute.

00:09:05: Wir wollen ja keine Schulsystemdiskussionen führen.

00:09:09: Nee, waren wir nicht und kein Schulsystem-Diskussionsfilm.

00:09:12: Heute gucke ich aber auch anders auf Tarnen.

00:09:15: Also heute macht das ja auch Sinn.

00:09:16: Du hast ein Stichwort gesagt, es hat damals keinen Sinn gegeben.

00:09:19: Oh guck mal ich hab Sandy nicht ausgemacht.

00:09:21: Das sollte man aber tun Ja.

00:09:22: Glück

00:09:23: war nichts

00:09:24: nicht.

00:09:24: Es tut sich nicht.

00:09:26: So also lange Rede kurzer Sinn waren wir... Also du hast gesagt es hat für mich keinen Sinn gemacht.

00:09:34: Unterbewusst ne?

00:09:36: Du hast keinen Sinn drin gesehen.

00:09:37: Es wäre ja nur logisch gewesen, wenn man hätte mal ein Lehrer den Sinn von dem ganzen Zeug erklärt, wofür man beispielsweise... Ich sage auch zu meiner Tochter gesagt, dass Prozentrechnung ist was das macht im heutigen Leben einfach Sinn.

00:09:50: Ja

00:09:50: definitiv!

00:09:50: So,

00:09:51: hätte man damals gesagt alles im Leben hat mit Prozentrechnungen zu tun.

00:09:54: Guck mal zum Beispiel du wirst das und das erleben?

00:09:57: Aber die Blöden wie heißen sie damals noch diese Textaufgaben?

00:10:04: Ja, du hast sieben Äpfel.

00:10:05: Drei Musse abgeben ich den Scheiß gar nicht mit zusammen.

00:10:08: also wir machen ein anderes Thema.

00:10:10: Ich glaube Abendfüllen?

00:10:15: Ist natürlich noch ein Bewegnesthema.

00:10:17: wie kann ich einen Sinn in der Schule richtig vermitteln?

00:10:21: auch da ist ja immer die Frage welche Fächer sind eigentlich die richtigen.

00:10:24: Ich möchte jetzt keine Schuldiskussion aufmachen habe ich auch nicht die Kompetenz für.

00:10:30: Ich möchte auch nicht in der Lage sein, so ein Lehrplan aufzusetzen.

00:10:34: Definitiv nett!

00:10:37: Aber das ist glaube ich schon wichtig.

00:10:39: Ja,

00:10:40: ja.

00:10:40: In der Sinnhaftigkeit kann man schon sehr viel darüber diskutieren wenn es keine Sinnhaftigkeiten im Tun gibt und im Lernen und was würden wir für andere Ergebnisse sehen?

00:10:52: Wir sind ja auch entfernt heute in einer Erwachsenenbildung Persönlichkeitsbildung, Unternehmensentwicklung.

00:10:59: Wenn da auch keinen Sinn dahinter stehen würde, würden wir schlechter Ergebnisse sehen.

00:11:04: Einfach muss man das sagen?

00:11:05: Das ist die Parallele.

00:11:06: Definitiv!

00:11:07: Ja.

00:11:07: Das ist ja immer das was dann oftmals hochkommt wenn es schwierig wird in den Unternehmen.

00:11:12: Die Sinnfrage.

00:11:13: Die Sinnfrage.

00:11:14: Interessant.

00:11:17: Und wann hast du entschieden Schulkarriere... zu beenden?

00:11:23: mit sechzehn siebzehnt

00:11:24: dann ja genau

00:11:25: das war dann so der auslöser dass die faxen dick hat es probatät.

00:11:29: oder was hast du damals?

00:11:31: wie war so dein?

00:11:32: ich wollte auf jeden fall kein abi machen

00:11:34: weil die noten bis abgekackt oder wie.

00:11:37: danach war ich auf der realschule.

00:11:38: da war alles cool.

00:11:40: also ich musste mich nicht groß anstrengend bin da ja ich habe letztens noch mal mein zeugnis gesehen also einigermaßen gut durchgekommen ist.

00:11:47: also vom gümmi runter Auch in Nordrhein-Westfalen?

00:11:53: Ja, auch in Nordhain-Westfalien.

00:11:54: Waren wir dann nicht so der Außerirdische, wenn man in einer Eifel in Rheinland-Pfalz wohnt auf dem Bolzplatz geht und alle Kinder sind weitestgehend in eine Eifell oder im Rhein-Rhein-Phalz...

00:12:07: Wie war das denn so für dich?

00:12:08: Es war ja auch Eifeln.

00:12:09: Stimmt!

00:12:10: Das

00:12:10: ist auch

00:12:10: Ausküchern und sowas da oben.

00:12:12: Richtig.

00:12:13: Du bist schon außenseit auf beiden Seiten.

00:12:16: Ach krass!

00:12:17: Also im Ort, weil du ja nicht da in den Schulgemeinschaften, in der Schulklasse so bist.

00:12:22: Ja.

00:12:23: Also kannst nur die Leute vom Bolzen, vom Fußball spielen und vom Zusammenhängen.

00:12:29: Und in der Schule.

00:12:30: Klar!

00:12:31: Weil du ja von ganz weit weg kommst also musst immer ewig fahren um überhaupt mal mit Freunden spielen zu können usw.

00:12:37: Wie weit waren das?

00:12:38: Also von deiner Entfernung her.

00:12:39: Kannste schon erinnern?

00:12:41: Um dreißig Kilometer.

00:12:43: Ah, schon dreizig Kilometern.

00:12:45: Das ist schon ein Rätsel.

00:12:47: Genau.

00:12:47: Weil wir uns zwar die Bushaltestelle mit unter außerhalb vom Ort und hier in der Stadt in Wittlich musste ich dann von einem Zopp bis zur Schule auch noch, siebenhundert Meter laufen jeden Tag.

00:12:57: also Berg hoch, Berg hoch plus dann nochmal PWG.

00:13:00: Ach

00:13:01: je, macht das heute mal.

00:13:03: Macht das heute Mal.

00:13:04: Kriegst Elternbriefe?

00:13:05: Ja genau!

00:13:07: Heute wirst du gefahren.

00:13:09: Heute wüsste Gefahren.

00:13:11: Also dann hast Du nach der Zehn gesagt reicht jetzt.

00:13:15: Und damit kommt man sich nach der Szene direkt zum Bund anschauen.

00:13:18: Wie kam das?

00:13:18: Da erzähl mal, wie kam es auf Bund...

00:13:21: Es hat mich schon irgendwie immer fasziniert auch als Jugendlicher.

00:13:26: Warum?

00:13:27: Ja große Technik knallt und so.

00:13:31: Knallen und Technik

00:13:34: ist schon geil.

00:13:38: Ich habe damals auch nur eine Bewerbung geschrieben.

00:13:40: Echt?

00:13:41: Das war auch die Reaktion von meiner Mutter.

00:13:44: Muss mehr Bewerbungen schreiben,

00:13:46: oder?

00:13:46: Echt!

00:13:47: Ich habe eine Bewerbung geschrieben, die ging dann zur Bundeswehr.

00:13:52: Ich wusste ich wollte was mit Elektronik machen und da gibt es eine Berufsausbildung.

00:13:59: Früher war's Kreiswärtssatzabend, heute heißt nicht schon wieder anders.

00:14:03: Da konnte ich noch einen Test machen, das ist eigentlich so die richtige Karriere für dich.

00:14:09: Und lustigerweise ist die Marine geworden.

00:14:11: Ah ja, da war dann auch die

00:14:13: passende Berufsausbildung.

00:14:14: Bis dahin zum Test.

00:14:15: und wie war denn dieser Test?

00:14:17: Was muss man da machen?

00:14:18: Also ich wurde nur mal gemustert vor Jahrzehnten.

00:14:21: Das

00:14:22: war glaube ich ein halber Tag mit Intelligenztest und Rechentest und Rechtschreibung und was gab es denn noch?

00:14:28: Ich glaube da gab's auch so Hören also ob du jetzt auch für U-Brute und hier die Funker geeignet bist und so'n Kramm mit diesem Morse Zeichen Da war ich nicht für geeignet.

00:14:39: Okay, spannend!

00:14:40: Kein Musiker, das gehört glaube ich.

00:14:42: Interessant, ja?

00:14:43: Nee da mit mich gar nicht kommen.

00:14:45: Also eben so ein allgemeiner Intelligenztest, dann gab es irgendwann noch mal als ich eine Runde weiter nachher war und Sporttest, klar Musterung auch...

00:14:53: Und dann war's nicht irgendwas mit Elektronik sondern man sagte du gehst zur Marine oder wie?

00:14:59: Ja du gehste zur Marine und da war aber dann nach der Grundausbildung, da war ich siebzehn-einhalb Genau, ich bin oder drei Viertel keine Ahnung.

00:15:08: während der Grundausbildung bin ich achtzehn geworden.

00:15:11: Da müssen wir drüber reden.

00:15:14: An die Stelle da müssen wir darüber reden.

00:15:15: Ich stelle mir jetzt vor, also da wo du gewohnt hast bewirbst du dich tendenziell Im Kreis.

00:15:22: für Ersatz war Amt Down, glaube ich.

00:15:24: Da oben entgegt Trier.

00:15:26: Genau, Trier war das damals.

00:15:27: Woher habe ich auch gemostet?

00:15:29: Das heißt eigentlich sagst du mal zu Mama, ich bewerte mich beim Bund und hier down sind ein paar Krasären... da oben Elektrotechnik funke und so sind ja da unten down.

00:15:40: So, da werde ich wahrscheinlich landen.

00:15:43: Ja vielleicht.

00:15:43: So war

00:15:44: der Plan.

00:15:46: Klar, ich hatte keinen großen Plan.

00:15:48: Mir war doch egal wo ich hingehe.

00:15:49: Ach

00:15:49: krass!

00:15:50: Mit Sechzehn-Siebzehn war der schon egal.

00:15:51: und warst du bereit für die große Welt?

00:15:53: Ja

00:15:54: genau.

00:15:55: Als dann hieß ja hier Marine da ist die Berufsausbildung...

00:15:59: Und die war dann wo?

00:16:00: In Bremerhaven.

00:16:03: Was

00:16:03: sagt die Mama oder Papa?

00:16:05: was haben sie denn gesagt?

00:16:05: Ich habe den angenommen aber in Bremerhavn.

00:16:12: Ja, dann gab es Blutschweiß und Tränen.

00:16:15: Bist du der Jüngste?

00:16:16: Ja.

00:16:17: Ich habe eine ältere Schwester.

00:16:19: Ja, haben wir gesagt genau.

00:16:20: Und die Jüngeste sagt dann ich gehe jetzt nach Prima Hafen.

00:16:23: Nach Prima-Hafen mit dem Zug.

00:16:25: Mit dem Zug kriegst

00:16:26: du seinen Ticket und dann darfst du im Zug fahren.

00:16:29: Also ihr muss mal ein bisschen mit so oder bricht der Junge auf hier aus der Eifel in die große Welt.

00:16:36: Was habt denn deine Eltern damals beruflich gemacht?

00:16:39: Meine Mutter war damals bei Steuerberater im Büro und mein Vater ist Prokurist.

00:16:48: Bei der Eifler Fleischwaren gewesen, die Wurstfabrik wie man so schön sagt.

00:16:54: Genau

00:16:54: das heißt die waren schon

00:16:56: ständig in der Region auch.

00:16:57: Verwurzelt so eine Region?

00:16:58: Ja

00:16:58: auf jeden Fall!

00:16:59: Und der Junge jetzt nach Bremerhaven.

00:17:03: Große

00:17:04: weite Welt.

00:17:04: Marine klingt nach Schiffen.

00:17:07: War es dann auch so mit Schiffen?

00:17:09: Nein.

00:17:11: Was nicht, also was hatte ich dort erwartet?

00:17:15: In ganz anderes Leben mit viel Disziplin.

00:17:18: Also du musst die Grundausbildung machen und auch in Bremerhaven dann?

00:17:20: Ja genau.

00:17:20: Du

00:17:21: brauchst die Grund

00:17:21: Ausbildung mit allen... Die

00:17:22: ging damals sechs Monate?

00:17:24: Drei Monate.

00:17:26: Genau, drei Mal Grund aus Bildung.

00:17:30: Wie ist das so eine Grund-Ausbildung?

00:17:31: Ich hab's ja immer nur mitbekommen.

00:17:35: Ich war ja Zivi, so ein

00:17:37: Drückgeberger.

00:17:39: Ja, wie die es da hat.

00:17:41: Das ist halt ein völlig neues Leben.

00:17:43: Du lernst andere Sachen können und du bekommst sehr viel Gepäck.

00:17:47: Auf den Rücken?

00:17:48: Und musst laufen?

00:17:50: Muss viel laufen!

00:17:53: Wie lange war so der längste Marsch

00:17:55: in der Grundausbildung?

00:17:57: Ich glaube zwölf Kilometer.

00:17:59: Oh, das geht ja noch.

00:18:01: Kommt drauf an mit Wichtige Päck, ne?

00:18:04: Fünf, zwanzig Kilo glaub

00:18:05: ich.

00:18:05: Ich weiß gar nicht ob heute immer noch siehst oder ob mehr ist... Genau, aber du gewöhnt sich dran.

00:18:10: Es gibt ja Eingewöhnungsmarsch und so weiter und so.

00:18:13: Aber ich denke mir...

00:18:14: Bist dann nachher fit?

00:18:15: Wie war das für dich?

00:18:16: Also geht da so ein... Ich sag mal so einen kleinen jungen Mann vom Dorf der sagt, ich gehe jetzt in die große Welt wird dann erstmal in der Grundausbildung.

00:18:27: ist er nicht so... Ich komme jetzt damit mit meinen siebzehn Jahren an.

00:18:31: also wie war es so für dich da die Zeit?

00:18:33: Konntest du dich gut einfinden oder...?

00:18:36: Ja na klar!

00:18:37: Also tatsächlich?

00:18:38: Du bist auf einmal nicht nur auf dich alleine gestellt, sondern kommst ja da in so einen Kameradenkreis.

00:18:43: Das wird dann schon eine Kameradschaft gelebt.

00:18:46: Es ist tatsächlich spannend.

00:18:48: wenn du jetzt zur Bundeswehr gehst wirst du dafür bezahlt dass du da abbleibst.

00:18:53: Eine der ersten Amtshandlungen war erstmal ein Teil des Wehrsolls auszuzahlen.

00:18:59: Oh cool!

00:19:00: Gibt

00:19:01: dir viel Kohle.

00:19:03: Gerade als Freiwilliger bist du ganz normal dann besoldet.

00:19:06: Also normal ist es wirklich schon... Was war das damals, was gibt man da so?

00:19:13: Das waren ja D-Marktzeiten.

00:19:14: Wie viele

00:19:15: gibt's denn da?

00:19:16: Ich würde jetzt heute sagen, die sind ca.

00:19:17: drei Millionen

00:19:19: Euro.

00:19:20: Nagelt mich da jetzt nicht fest?

00:19:21: Aber das war ja dann schon mal geil!

00:19:23: Ja definitiv und auch gegenüber den anderen, die ja normalen Berufsausbildungen machen im ersten Lehrjahr sind und so.

00:19:29: War das

00:19:30: schon geil

00:19:30: von der Realschule zu setzendund Euro Damals dreieinhalb Tausend Mark.

00:19:37: Schon ordentlich.

00:19:38: Ich

00:19:38: glaube, war weniger tatsächlich.

00:19:39: War weniger als dreiundhalb Taustenmark.

00:19:41: Aber davon kann man leben!

00:19:42: Da kann man in Prima Hafen schon mal ein bisschen...

00:19:44: Die Sau rauslassen?

00:19:45: Und hat es geklappt mit dem Sau rauslastet?

00:19:48: Ja klar.

00:19:49: Eher dann in der Kaserne oder seid ihr auch raus?

00:19:51: Am Anfang natürlich in der Kaserne und man luft immer dann raus.

00:19:54: Cool.

00:19:54: Ich

00:19:56: habe da auch ein spezielles Schreiben während der Grundeausbildung bekommen.

00:19:59: Was ja keine Achtzehn.

00:20:00: Richtig was keine Aachzehn Und dafür gilt das ganz normale, wie heißt das Auszubildenden-Schutzgesetz.

00:20:07: Okay.

00:20:08: Das heißt du darfst ja ab einer gewissen Uhrzeit nicht mehr arbeiten.

00:20:11: bei der Bundeswehr gibt es halt Nachtalarmes damit auch so.

00:20:15: An Ergebnissen schreiben.

00:20:16: ich habe das glaube ich noch irgendwo alten Unterlagen vom Bundesministerium der Verteidigung.

00:20:23: hoch offizielles Schreiben, dass... Wie heißt das Jugendschutzgesetz wird für den Herrn Elmann Möller aufgehoben?

00:20:29: Oh!

00:20:30: Ich habe es jetzt andersrum erwartet.

00:20:31: Du darfst nachts nicht geweckt werden.

00:20:36: Hat aber auch den Vorteil gehabt mit diesem Schreiben, da du ja nicht unter das Jugendschutzgesetz fällst?

00:20:40: Ja.

00:20:40: Macht das super Eindruck wenn das dann draußen in so einem Club vorhältst... Das natürlich!

00:20:45: ... die wegschicken wollen und sagen hier...

00:20:46: Das gilt nicht.

00:20:47: ich bin schon groß.

00:20:48: Ja genau, ich bin schön groß.

00:20:50: Aber witzig.

00:20:50: Ja

00:20:51: war spaßig, wir haben natürlich da.

00:20:52: Wir haben uns ausgelebt

00:20:55: Da war Party.

00:20:55: Also wir lassen den Damen und Herren das Kopfkino, was ihr da so alles machen konntet und durftet.

00:21:00: Ja, still schwankt.

00:21:03: Wie lange bist du beim Bund geblieben?

00:21:05: Insgesamt habe ich mich dann für zwölf Jahre verpflichtet am Anfang von sechs.

00:21:10: Was hat sich bewogen?

00:21:11: also was hast du denn gemacht bei der Marine?

00:21:13: Was hast du da gelernt konkret und...

00:21:16: Tatsächlich Kommunikations-Elektroniker.

00:21:19: Also ich weiß grundsätzlich, wie Elektronik funktioniert.

00:21:21: Also mein Lerneifer ging dann auch noch so okay?

00:21:24: Ich bin da auch gut durchgekommen.

00:21:25: Also jetzt würde ich als Laie sagen man lernt die Funkgeräte funktionieren und wie die Radius oder was lernt man da?

00:21:33: also es ist tatsächlich eine zivile Ausbildung nur verkürzt weil eben kein Praxisanteil großartig heißt ja nur in der Schule und nur da in diesen Ausbildungslaboren Ja, tatsächlich Kommunikations-Elektroniker.

00:21:46: Also rein theoretisch alles was rund um Elektronik geht, Radios, Fernseher, PC zu dem Zeitpunkt.

00:21:57: Wie

00:21:58: die

00:21:58: Dinger funktionieren?

00:21:59: Prüfung ganz normal vor der IHK und dann ging es nach in die Verwendung.

00:22:06: Ich habe mich auf den Schiff beworben, bin ich nicht hingekommen leider.

00:22:10: Wolltest du unbedingt aufs Schiff

00:22:12: und

00:22:12: dort die Elektroniken

00:22:13: checken?

00:22:17: Genau, ging es aber nicht hin.

00:22:19: Das ging zu den Marine-Fliegern dann durfte ich am Hubschrauber schrauben und musste einen Fachlehrgang machen.

00:22:27: Genau das ging auch in Richtung elektronische Kampfführung und Waffensysteme.

00:22:33: Ja und da war's zum ersten Mal der Zeitpunkt dass ich gelernt habe zu lernen weil ich einen Sinn gesehen hab also nicht jetzt in der Tätigkeit sondern meine Regelverwendungen wäre eigentlich einem anderen In der anderen Werkstatt gewesen.

00:22:48: Ging es um Flugregel und so ein Kram, da langweilig.

00:22:52: Also warum stürzt die Dinger nicht ab?

00:22:57: Da war aber kein Posten frei oder keine Lehrgangsposten frei.

00:23:00: also wurden wir mit zwei anderen insgesamt zuviert auf diesen Fachlehrgang dann geschickt für elektronische Kampfführung und Waffen.

00:23:10: Dann habe ich mir gedacht, ihr habt ja zwei Dienstposten in Ihrer Werkstatte, wir sind aber zuvier hier.

00:23:16: Also bist du mal clever, wenn ihr die besten Noten von diesem Lehrgang hast.

00:23:21: Dann können sie dich ja eigentlich nicht wieder in die andere Werkstatt stecken.

00:23:24: Das ist ja totaler Quatsch.

00:23:25: Da müssen Sie sich an logischer Weise auf diesen Dienstposten setzen.

00:23:29: Das war dann der Sinn?

00:23:30: Ja

00:23:30: das war tatsächlich zum ersten Mal der Antrieb, dass ich gemerkt habe hey geil!

00:23:33: Wenn er für Dich einen Sinn hast und für DICH nach vorne gehst, dann macht Lernen auf einmal auch Spaß.

00:23:39: Cool

00:23:40: Ja, hat auch geklappt.

00:23:42: Die Strategie ist aufgegangen?

00:23:43: Ist aufgegangen!

00:23:44: Mich interessiert natürlich nicht jeden Tag jemand der... ich kriege das gar nicht zusammen.

00:23:49: Kommunikations-Elektronik für... wie heißt es da?

00:23:51: Waffen und...

00:23:54: Also nachher ist halt... was habe ich eben gesagt?

00:23:59: Elektronische Kampfführung und Waffeneinlagen.

00:24:02: Was macht man

00:24:03: da?!

00:24:04: Also, das habe ich mir schon fast gedacht.

00:24:08: In welchem Bereich arbeiten wir?

00:24:10: Wir arbeiten mit den Waffen und wie funktionieren die Waffen?

00:24:12: oder wie sieht es aus?

00:24:14: Ja also zum einen war ich einem Hubschrauber der eigentlich für Seenotrettung gebaut ist.

00:24:20: Der

00:24:20: kann zwar auch Waffen fliegen, der ist auch dafür ausgebildet oder ausgerüstet auch elektronische Kampfführungen zu machen Selbstschutz

00:24:27: usw.,

00:24:28: aber wir waren nicht flugwichtig.

00:24:32: Also wenn unsere Systeme ausgefallen sind, war es jetzt nicht weiter wild.

00:24:35: Der konnte trotzdem seine Rettungseinsätze

00:24:37: fliegen.

00:24:38: Das war auch ziemlich cool!

00:24:40: Denn da gab's jeden Montag so eine Durchsage am Standort.

00:24:43: Welche Einsätze wurden denn wirklich geflogen?

00:24:45: Und das waren dann auch wirklich wichtige Sachen.

00:24:49: Einen Fischer von irgendeinem Boot gerettet.

00:24:51: Irgendwann für schwangere Frau von der Insel geflogen.

00:24:53: Da guck man dann noch merkt okay dass da macht schon Sinn an so einer Kiste zu schrauben die auch in Stand zu halten und diese Fluggeräte hier vorzuhalten.

00:25:01: Was war denn der Unterschied zwischen dem Flugzeugtechniker und dem, was ihr da gemacht habt?

00:25:07: Ich glaube Flugzeug-Techniker, die das von Grund auf lernen sind wirklich darauf spezialisiert.

00:25:13: Und das geht dann auch noch mal weit darüber hinaus.

00:25:16: Wir haben nur unsere Anlage da drin gehabt.

00:25:19: also ich könnte nicht sagen wie funktioniert ein Triebwerk?

00:25:21: ja aber warum ist jetzt er jetzt wieder aufgebaut?

00:25:23: Das weiß ich nicht weil es um Hubschrauber fliegt.

00:25:25: okay dass schon

00:25:27: aber wir haben nur unserer Elektronik da gehabt.

00:25:29: Warum wusste ganz genau, wie funktioniert denn überhaupt elektronische Kampfführung?

00:25:34: Was macht man da mit Signalen.

00:25:35: Also wie verschleiert man eine Signatur von so einem Hubschrauber wenn das Radar dann draufkommt?

00:25:43: Wie

00:25:43: funktionieren Radarsysteme an sich?

00:25:46: und wie funktionieren jetzt unsere speziellen Systeme hier?

00:25:49: und wo muss ich nach Fehlern suchen?

00:25:51: Und das war auch die Hauptaufgabe in Erwartungsfehlersuche und Reparatur.

00:25:56: Weißt du noch, in welchem Jahr es war?

00:25:58: Um zweitausend rum

00:25:59: Um zweitausend.

00:26:00: Ja, Deutschland ist ja aus der Historie relativ bekannt glaube ich also gerade für solche Helikoptersachen gewesen.

00:26:09: Ich glaube, dass hier Irak und so weiter und sofort war.

00:26:14: Ich weiß gar nicht wie die Haupthiddie von dem Bundeswehr heißt aber da ist man schon sehr bekannt für eine sehr gute Technik rund um das Ganze.

00:26:23: Also war es ja schon eine sehr krasse Aufgabe.

00:26:28: Wenn man so sagt Radarsignale verschleinern, ist das schon spannend?

00:26:32: Ja auf jeden Fall.

00:26:33: So wissen wir sowas funktioniert also wie so überhaupt die Militärtechnik funktioniert.

00:26:40: nicht nur ein System komplexe Systeme komplexen Architekturen dahinter

00:26:46: und da habt ihr schon mal Allkorb bekommen bis heute darüber oder nicht?

00:26:51: Also dann muss man schon was unterschreiben.

00:26:53: hier darf man nicht nach draußen erzählen

00:26:55: ja richtig.

00:26:57: Also, was steht in so einer Erklärung?

00:26:59: Also das, was erzählen darfst.

00:27:01: Nein, du hast eine Verschwiegenheitspflicht

00:27:03: über Dienstgeheimnisse und so weiter.

00:27:05: ganz normal

00:27:07: also keine konventionale Strafen.

00:27:08: jetzt so nach dem Motto wenn Du das da draußen erzählt sein bekriegst hier drei Jahre.

00:27:12: ich glaube es hängt dann schon mit dabei ist ja dann irgendwie geheimnisverrat oder

00:27:18: genau also schon sehr sehr eng.

00:27:20: ja klar macht auch Sinn.

00:27:22: also da hängt ein bisschen was dran

00:27:23: da hinkt ihr dann gegebenenfalls was dran.

00:27:26: Und wie viele Jahre warst du jetzt in dieser Position da?

00:27:30: Da bin ich tatsächlich nicht so lange gewesen, anderthalb zwei Jahre.

00:27:35: Warum?

00:27:37: Ich habe zwischendurch meine Frau kennengelernt, die kam auch aus der Eifel und Jardas hat dann nachgelegen...

00:27:46: Bei einem deiner Heimatbesucher hast Du sie kennengeletten!

00:27:48: Ja tatsächlich

00:27:50: Ja,

00:27:50: ich war jedes Wochenende hier.

00:27:53: Also der berühmte Freitagsfahrer vom Bund im Zug?

00:27:57: Im Zug und später im Auto.

00:27:58: Mit dem Rucksack wie man es kennt?

00:28:00: Richtig!

00:28:02: Freitag stand von Kiel da war ich stationiert mittags raus.

00:28:07: Ich habe in der Woche auch Wache geschoben also Extradienste nochmal geschoben damit ich am Wochenende Raus konnte es.

00:28:13: Teilweise früher raus konnte, um dann dieses Rennen quer durch Deutschland zu fahren.

00:28:18: also muss er erst mal in Hamburg vorbei.

00:28:20: danach kommt Ruhrgebiet Köln.

00:28:21: Sieben-hundert Kilometer fast nach?

00:28:22: Ja.

00:28:24: Meistens habe ich es geschafft ein freitags pünktlich zum Fußballtraining da zu sein.

00:28:29: Dann bist du wirklich früh raus?

00:28:30: Ja Also mittags meistens.

00:28:32: So dass du abends auch auf Party gehen konntest?

00:28:33: Natürlich Dorfparty

00:28:36: Richtig.

00:28:37: Freitag, Samstag, Party.

00:28:38: während dessen hat das meine Mutter in die Wäsche gewaschen.

00:28:41: Sonntagsfußballspiel dann wieder ins Auto und wieder...

00:28:43: Und ab hoch?

00:28:44: Ab hoch!

00:28:45: Da war Wahnsinn aber... Ich

00:28:47: freu dich verrückt.

00:28:49: Also

00:28:49: schon ein bisschen Heimat verbunden immer geblieben und mir hat es auch Spaß gemacht.

00:28:54: Dann hast du deine Frau hier auf einem der Dorffeste kennengelernt wie das so üblich

00:28:59: war.

00:29:01: Und hast gesagt ich will nach

00:29:05: Hause.

00:29:05: Kann man einen Antrag stellen auf heimatnahe Versetzung?

00:29:08: Ja.

00:29:10: Genau, gab dann einiges hin und her aber wir hatten ja vor tatsächlich auch zu heiraten ab einem gewissen Zeitpunkt dann auch und meine Vorgesetzten waren ganz froh mit mir was ich da so gemacht habe von den Leistungen her und

00:29:27: das

00:29:27: war bewilligt tatsächlich der Kapitän Leutnant des bewilligen musste.

00:29:34: Mein Einheitsführer damals hat gesagt, dir passt auf.

00:29:36: Ich unterschreib dir das!

00:29:38: Aber nur wenn er sich noch mal weiter verpflichtet ist weil du bist schon wertvoll und würde mich gerne bei der Bundeswehr behalten.

00:29:44: Und dann bin ich quasi von sechs auf zwölf Jahre gegangen.

00:29:46: Und da hattest du gar keinen Bauchwett

00:29:49: zu

00:29:49: tun?

00:29:50: Sondern es war für dich Erfüllung.

00:29:53: Ja.

00:29:53: War ziemlich cool.

00:29:54: Definitiv.

00:29:56: Wo bist du denn hin?

00:29:57: Nach Mechern nicht...

00:29:59: Ja, ist ja auch schon wieder Nordrhein-Westfalen.

00:30:00: Ist

00:30:01: auch Nordrheinwestfalen genau.

00:30:03: aber ein Heimatner und da habe ich dann die Verwendung gewechselt bin Kalibriertechniker geworden.

00:30:11: Kaliberiertechniker?

00:30:13: Gibt es das überhaupt in der freien Wirtschaft?

00:30:15: Was macht einen Kalibriertechniker?

00:30:18: Der stellt eigentlich Messgeräte ein.

00:30:23: also du kennst den Meter.

00:30:25: Ja, aber ein Meter ist ja definiert.

00:30:30: Früher gab es den Urmeter mittlerweile ist das physikalisch anders definiert, aber es gab früher einen Meterstab und jedes Land hat seinen Standardmeter gehabt und die werden im internationalen Ringvergleich verglichen.

00:30:43: dann wird geguckt wie viel Abweichung da

00:30:45: ist.

00:30:46: Das Ganze liegt bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und das Labor wo ich drin war die Kalibriärzentrale ist direkt auch runter angegliedert.

00:30:53: also wir haben schon die sehr hohen Normale gehabt Und ich habe da gelernt, alles zu kalibrieren.

00:30:58: Also vom Meter über die Temperatur Gewicht.

00:31:02: Crazy!

00:31:03: Aber war nachher im Bereich Hochfrequenz Technik und Elektronik.

00:31:05: Aber das hört sich jetzt... also es hört sich einerseits total verrückt an aber andererseits stelle ich mir die Frage was wenn's auskalibriert ist?

00:31:12: Ist es dann nicht irgendwann langweilig oder so?

00:31:16: Das Gerät ist ja nicht auskalibriert sondern Messgeräte verstellen sicher.

00:31:19: Okay.

00:31:21: Immer in den kleinen Noorsen.

00:31:23: Wir konnten eben bis zu einem normalen Multimeter, also was so, wo man hier um Spannung misst.

00:31:28: Das waren auch die Dinger, die nachher bei uns ankamen, die hat dann auch repariert wurden?

00:31:32: Ich sag jetzt, ich muss da rein!

00:31:33: Weil also jetzt stell dir mal vor meine Haushaltswaage hat sich verstellt...

00:31:36: Ja.

00:31:37: ...dann what the

00:31:38: fuck?!

00:31:39: Also ob ich jetzt siebensiebtschkommar sieben oder siebenschkommarfünf wiege ist doch scheißegal.

00:31:43: Warum ist es so wichtig?

00:31:45: Bei der Haushaltswage...

00:31:45: Du hast eben von Sinn gesprochen.

00:31:46: das hört sich für mich total sinnlos an jetzt gerade.

00:31:49: Ja aber

00:31:49: bei der Haushalt's Waage ist egal.

00:31:51: Als stelle mir mal vor du fliegst ja auch gerne, ne?

00:31:54: Und du weißt, so ein Flugzeug hat einen Höhenmesser dran.

00:31:58: Die funktionieren mit Spannung und da wäre es eigentlich ziemlich cool... Ich mach mal, das ist mal vereinfacht wenn er das Flugzeug sagt, ich habe hier null Volt also bin ich jetzt am Boden.

00:32:12: Wer echt misst, wer da falsch misst und mit zu hoher Geschwindigkeit in den Boden einschlägt oder eigentlich nach zehn Meter über dem Boden ist

00:32:23: Das macht

00:32:25: Sinn.

00:32:25: Also, das musst du halt messen und möglichst ohne Abweichung.

00:32:30: Das heißt also solche bedeutungsvollen Messgeräte waren so euer Aufgabengebiet?

00:32:39: Es fängt im Kleinen an.

00:32:41: Mit einem Multimeter wird vielleicht eben auch ein Höhenmesser kalibriert und wenn es weiterdenks hängen am Ende des Tages an Messfehler nachleben.

00:32:54: Ja.

00:32:56: Glaubst du so Dinge, wo ihr euch vermessen habt und irgendwie was passiert ist?

00:33:01: Für viel Mist, Mist, Miss.

00:33:05: Da kommt der Spruch her!

00:33:06: Der kommt der spruch her...

00:33:07: ...der heute auch im Unternehmertum gilt.

00:33:09: Wer viel mist, mist, misst.

00:33:11: Nee, da muss man schon sehr konzentriert arbeiten.

00:33:15: Egal wie viele von diesen Geräten du gemacht hast, bis immer nach Vorschrift vorgegangen.

00:33:18: Du hast immer wieder umgeblättert und bis immer Stück für Stück vorgegangern, um wirklich nichts zu vergessen.

00:33:23: Es wurde alles protokolliert, jeder einzelne Messwert.

00:33:26: Du hattest nacher auch dafür unterschrieben.

00:33:28: also mein Name stand noch ein paar Jahre auf diesem Sticker drauf.

00:33:31: Es wird zurückverfolgt.

00:33:33: wer hat was gemacht?

00:33:34: Also mir ist da jetzt kein Unfall bekannt, den ich ausgelöst habe.

00:33:38: Genau,

00:33:40: es

00:33:40: gibt Qualitätssicherung die auch gerätet dann wieder nachprüft

00:33:43: war öffentlicher Dienst, er war ja Bundeswehr klar.

00:33:45: Bundeswehr ganz normale Besoldung.

00:33:47: Genau militärisch und zivil gemischt.

00:33:49: Das heißt habt ihr nur für Bundeswehr Messgeräte gemessen oder auch für den für den öffentlichen Hand?

00:33:55: Also

00:33:56: nur für die Bundeswehr.

00:33:57: Und für die Standorte, die dann wieder von uns beliefert wurden von der Genauigkeit her.

00:34:03: Ja

00:34:04: und das hatte ich über Jahre erfüllt?

00:34:06: Naja ich war dann auch zwei Jahre aus einer mobilen Kalibriertruppe unterwegs also ein großer Lkw

00:34:12: Durch Deutschland gefahren.

00:34:13: Durch

00:34:13: Deutschland, durch Bayern gefahren?

00:34:15: Okay.

00:34:16: Ja, bei Richard Wald.

00:34:18: Da waren wir in meinem Gebiet, da sind wir Standorte angefahren die eben kein eigenes Kalibrieler-Bohr haben.

00:34:22: Da hat dann Freude sich aber auch schon gefreut damals, dass du so weit...

00:34:25: Ja, aber das gehört dazu, wenn man hier weiß ich habe einen Soldaten an der Seite, ja Dann weiß man

00:34:31: a.)

00:34:31: Man hat keine Standortsicherheit und

00:34:33: b.)

00:34:33: Die sind häufiger unterwegs.

00:34:34: Hast

00:34:35: Du damals also Hämtische Frage, aber trotzdem hast du da Soldatenmontur getragen oder warst hier so Technikamontur?

00:34:43: Ja, Soldaten-Montur.

00:34:44: Aber eher dieser Ausgehanzug, also Hemd und Hose... Und tatsächlich mit weißem Kittel im Labor weil Staubwärme ist Labor.

00:34:53: Staubwand wir nicht in den Messgeräten haben.

00:34:55: Genau!

00:34:56: Aber wir sind auch da natürlich immer mal wieder rausgegangen und da hatten wir unseren Grünzeug an.

00:35:01: Was dienst grad wie nennt man das?

00:35:04: Nachher Oberfeldwebel.

00:35:09: Aber wir sind tatsächlich auch rausgefahren, die Kalibrierer machen die heute immer noch, denke ich mal.

00:35:14: Die fahren in jeden Auslandseinsatz um vor Ort zu kalibrieren.

00:35:19: Denn auch da möchte man ja dass die Räte funktionieren und dass die Fahrzeuge funktionieren.

00:35:25: Und auch die technischen Einheiten brauchen ihre Geräte vor Ort.

00:35:28: Hattest

00:35:28: du Auslandseinsatz?

00:35:30: Ja ein nur kurz.

00:35:32: Wir haben es kurz gehalten.

00:35:33: nach Bosnien war das damals.

00:35:37: Das war ein NATO-Einsatz dann noch oder?

00:35:41: Ja genau,

00:35:42: das war danach und auch in der Zeit nach dem ilften September bevor die Amerikaner in Afghanistan angefangen

00:35:49: haben.

00:35:51: Und dann erzählen wir weiter hast du derzeit Familie gegründet?

00:35:57: Genau!

00:35:57: Das war auch der entscheidende Punkt nach.

00:35:59: Mein Antrag zum Berufssoldat der war eigentlich schon durch.

00:36:03: Und dann hat sich unser erster Sohn angekündigt.

00:36:07: Unser Sohn angekündigt, genau.

00:36:11: Dann habe ich noch mal überlegt und hab gedacht, ah weiß ich nicht...

00:36:14: Jetzt ist die Gegend drin!

00:36:16: Genau.

00:36:16: also du hast keine Standortsicherheit.

00:36:18: Du weißt nie kann ich hier wirklich eine Familie aufbauen oder muss ich nicht auch in drei Jahren umziehen?

00:36:22: wird der Standort nicht irgendwann geschlossen?

00:36:24: Und als Kalibrierer habe ich mir damals so eingerätet ja wir fahren jeden Auslandseinsatz.

00:36:29: muss ich da unbedingt immer vorne dabei sein obwohl es eigentlich mein Job ist.

00:36:33: Und dann habe ich mich eben für Familie, für die freie Wirtschaft entschieden und habe meinen Antrag zurückgezogen.

00:36:40: Krass!

00:36:41: Ja wieder eine krasse Entscheidung getroffen?

00:36:44: Eine unpopuläre auch...

00:36:46: Aber die halte ich jetzt extremst spannend weil was ging ja damals zwischen Kopf?

00:36:51: Ich meine war es sicherlich nicht ganz so schlecht besoldet zum Zeitpunkt Ja und zu sagen, ich gehe jetzt in die freie Wirtschaft.

00:37:01: Was war so dein Ziel im ersten Moment also?

00:37:04: Hast du wieder nur eine Bewerbung geschickt oder waren es diesmal mehr?

00:37:08: Ich habe mir verschiedene Sachen angeguckt ja und wir haben auch damals mit meiner XV viel... überlegt.

00:37:16: Ich hatte auch schon Spaß, mal zur Berufsfeierwehr zu gehen.

00:37:20: Wir haben ja auch einfacher reingekommen als Soldat aber da gab es ein Veto von ihr.

00:37:26: Warum?

00:37:28: Weil's dann doch schon einen sehr herausfordernder Beruf ist.

00:37:33: Schichtbetrieb.

00:37:34: Aber du weißt ja auch nie was passiert hinten raus.

00:37:39: Dann hab ich gesagt ne guckst du mal.

00:37:43: Ich habe mich dann für eine Weiterbildung entschieden.

00:37:45: Statt ich geprüfte Informatiker, zwei Jahre Vollzeit bezahlt von der Bundeswehr.

00:37:51: Das ist das Schöne

00:37:52: auch

00:37:53: daraus.

00:37:54: Auch dass du ordentliche Ausbildungen bekommst.

00:37:56: und dann habe ich mich auf das wagnisfreie Wirtschaft eingelassen.

00:37:59: Wie kam es?

00:38:01: Du hast jetzt diese Weiterbildung gemacht, wo hast du die gemacht?

00:38:03: In Köln.

00:38:05: Also bist du trotzdem wieder gependelt?

00:38:06: Ja

00:38:07: Jeden Tag gefahren oder

00:38:08: jeden Tag?

00:38:09: Jeden tag nach Kölnen.

00:38:10: Es waren dann fünfzig Kilometer einweg Ein bisschen mehr.

00:38:12: Neunzig?

00:38:13: Neunzeig, ne?

00:38:14: Eineinhalb

00:38:14: Stunden bis unterwegs.

00:38:16: Genau.

00:38:17: Ah, ist okay!

00:38:18: Schon crazy... schon crazy bei den heutigen Spritpreisen.

00:38:23: Ja, wer ist was anderes?

00:38:24: Was ist anders?

00:38:26: Also dann hast du die Weiterbildung zum Informatiker gemacht.

00:38:31: Voll der Elektro- und Informatik auf viele Menschen.

00:38:35: Geil,

00:38:35: ne?!

00:38:35: Maschinen

00:38:37: sind dein Herz.

00:38:38: Ja.

00:38:39: Na ja sehr geil!

00:38:40: Eigentlich.

00:38:41: Eigentlich!

00:38:41: Ich kann damit Eigentlich nichts anfangen.

00:38:45: Also mein Vater kann bis heute nicht verstehen, dass ich kein Drucker ordentlich einrichten kann.

00:38:49: Crazy!

00:38:50: Und ich hoffe auch hier nicht im Büro meinen Druckerordentlichen in Betrieb zu bekommen...

00:38:53: Was ist denn da passiert?

00:38:54: Ich habe das Fachwissen aber bin danach immer ins Management gegangen.

00:38:57: also die erste... jetzt wie wir aber im Bundeswehr sprechen die erste Verwendung, nee die erste Stelle war ja schon im Management und es ist ganz gut wenn du diesen IT Background hast so dass du auch mit Technikern reden kannst.

00:39:10: Ja Technisches Verständnis hast, aber ich sehe mich jetzt nicht als begnadeter Programmierer oder Elektroniker.

00:39:21: Das heißt du hast diesen Informatiker gemacht und ja bist aber dann ins Management.

00:39:27: also ganz kurz was ist da passiert?

00:39:29: wie ist das gekommen?

00:39:31: Also wie wird man vom Informatikär zurückkommen ans Management?

00:39:34: Naja

00:39:34: du bist halt irgendwann fertig mit der Schule mit dieser Technikerschule oder musst du Bewerbungen schreiben?

00:39:42: Und du hast gesagt, ich fange direkt oben an einem Manager?

00:39:44: Ja nicht direkt oben.

00:39:46: Das war ein unteres Management hat keine Mitarbeiter aber ein spannendes Thema glaube ich hatte vier oder fünf Bewerbungen geschrieben Vorstellungsgespräche und nachher war auch das in Down auch in der Eifel Also wunderbar zu erreichen von Zuhause.

00:40:06: Was hast Du sich da beworben?

00:40:08: Oh, das ist eine ganz schwierige Position.

00:40:11: IPTV-Internet-Portal Content Manager.

00:40:15: So haben die es genannt.

00:40:16: Kann man sich nichts drunter vorstellen?

00:40:18: Ich mir auch nicht.

00:40:21: Was steckte da dahinter?

00:40:24: IPTV Content Manager!

00:40:26: Ja genau, also es ging zu dem Zeitpunkt darum wie schaffen wir das?

00:40:31: das Internet aus Fernsehen zu bekommen heute in aller Munde Smart TV und Ja, die Firma hatte damals die erste Set-Up Box gebaut.

00:40:42: Also so ein Receiver wo das dann auch drin ging.

00:40:45: und jetzt haben sie es gebraut aber Sie hatten keine Inhalte also brachten sie jemanden der den Inhalt da draufbringt.

00:40:50: Ah!

00:40:51: Da wäre ich schon fast wieder rausgeflogen.

00:40:56: Was hast du gemacht?

00:40:57: Ich habe mir halt dieses Gerät angeguckt nachdem er stolz von der Technik präsentiert wurde Und das war einfach schlecht.

00:41:07: Technisch ging's irgendwie, aber da konnte es dann nichts drüber abbilden.

00:41:13: Ich weiß noch, es gab ein Meeting auch mit der Geschäftsführung große Runde.

00:41:18: was drum geht?

00:41:19: Wann bringen wir das Ding jetzt endlich auf den Markt?

00:41:20: und muss ich zum Inhaber sagen an ihrer Stelle würde sich das Ding nicht verkaufen War ein bisschen was anderes,

00:41:29: das Meeting

00:41:30: wurde

00:41:30: heftiger.

00:41:32: Wer ist der Neue?

00:41:33: Wie erlaubt er sich so etwas?

00:41:35: und auch die Blicke von den anderen Abteilungsleitern, die dabei waren, die waren jetzt nicht gerade sehr gnädig da ging ja auch ein paar hunderttausend Euro an Entwicklungskosten drauf muss man ganz klar sagen.

00:41:48: aber am Ende des Tages ist es in meiner Verantwortung auch so finde ich das immer zu sagen ganz ehrlich Wir wollen da den Firmennamen draufkleben.

00:41:59: Das steht für eine gewisse Qualität und wenn wir uns das Produkt mal Emotionslos angucken, ist es nicht annähernd das was wir eigentlich versprechen.

00:42:10: Okay, was ist denn passiert?

00:42:11: Also hast du sehr unbeliebt gemacht?

00:42:18: Ich denke ja mal.

00:42:19: also ich wurde tatsächlich in dem Meeting dann auch von dem Geschäftsführer gefragt.

00:42:22: Gut Herr Möller würden dazu sehen brauchen wir sie ja nicht mehr.

00:42:28: Schlussfolgerung davon ist, dann ist das so.

00:42:32: Aber es ändert ja jetzt nichts an meiner Meinung.

00:42:35: Wenn ich damit leben müssen...

00:42:37: Da habe ich getestet.

00:42:38: Ich habe mich getestete.

00:42:41: Testbestanden.

00:42:42: Ein

00:42:43: Projekt eingestellt?

00:42:45: Ehrlich!

00:42:47: Das

00:42:47: Projekt wurde eingestelt.

00:42:49: Ach du Scheiße, also jetzt mal ganz kurz.

00:42:51: Du hast in deinem ersten Amtshandlung das Millionen oder hunderttausend Euro-Projekt mal schön gegen die Wand gefahren oder fahren lassen?

00:42:58: Nicht immer in meiner ersten Amtzeit, ich war ein paar Wochen schon da.

00:43:01: Ich war noch in der Probezeit.

00:43:02: Also

00:43:03: die hätten können sagen wenn er es schon dann raus.

00:43:07: Warum ist das nicht passiert?

00:43:09: Das müssen wir dann die handelnden Personen fragen.

00:43:12: Ich glaube tatsächlich weil ich zu meiner Meinung gestanden habe... Ja, ist ja ein schöner Spruch.

00:43:18: Kommt jeden Tag mit der Bereitschaft gefeuert zu werden ins Unternehmen?

00:43:22: War das euer Spruch oder ist es einer?

00:43:24: Nö, ist meiner.

00:43:26: Einer meiner, genau.

00:43:27: ich habe auch vom Fachlehrgang irgendwo mal gehört und ich finde ihn eigentlich ziemlich cool weil einen Stach sagt tritt für deine Meinung ein.

00:43:33: Ja.

00:43:34: No matter what um das Beste eben aus dem Unternehmen aus seiner Arbeit rauszuholen damit alle nach vorne gehen können.

00:43:42: Interessant!

00:43:43: Und

00:43:43: nicht unter der Decke zu bleiben und einer der Mitläufer zu sein.

00:43:47: Jetzt würde man in der Persönlichkeitsentwicklung sagen, das manifestierst du ja aber jetzt wenn du die ganze Zeit an die Entlassung denkst.

00:43:55: Nein ich komme hier nur mit der Bereitschaft gefreut.

00:43:59: Ohne sicheres Netz.

00:44:01: Sehr interessant!

00:44:02: Das heißt auf der anderen Seite voll auszuspielen no matter what?

00:44:06: Ja

00:44:07: genau.

00:44:08: Spannend.

00:44:09: Das heißt also, du hast dann gesagt hier das da Projekt ist nix.

00:44:15: Kam es zum Ersatzprojekt oder?

00:44:18: Es war ja nicht immer eine Entscheidung zu sagen dass das Projekt ist nichts sondern meine Empfehlung war halt nur ich würde so nicht verkaufen.

00:44:23: Ja.

00:44:24: So konnte man nichts dran reparieren.

00:44:26: Ja so wie ich das gewöhnt war von meinen vorherigen Positionen bei der Bundeswehr habe ich natürlich auch ne ordentliche Berichte geschrieben.

00:44:33: was ist mir daran aufgefallen.

00:44:35: Der Arbeit hätte man vielleicht anders machen können.

00:44:39: Ich habe auch meine Bereitschaft signalisiert, wenn so ein Projekt jemals wieder ins Leben berufen wird.

00:44:44: Gehe ich gerne auch federführend mit daran und übernehme da die Leitung oder Teileitungen davon.

00:44:51: Und ich hätte Spaß daran lassen, es hat einfach neu aufsetzen.

00:44:55: Ganz objektiven Bericht geschrieben.

00:44:56: Ja dann wurde ja auch so ein paar andere Positionen erst mal, ich würde nicht sagen abgeschoben aber einfach mal geparkt um zu gucken... ...

00:45:04: wie der sich so entwickelt.

00:45:06: Was hast

00:45:06: du da so gemacht, also diesen anderen Positionen?

00:45:08: Oha

00:45:08: Newsletter geschrieben und so.

00:45:10: Also richtig schön da unten degradiert ein bisschen Newsletter rumschreiben und so...

00:45:15: Ich würde nicht sagen degradiert.

00:45:16: Es war tatsächlich eine sinnvolle Tätigkeit, wo auch...

00:45:22: Du warst in der Heimat,

00:45:24: wo ein Konzept auch dahinter aufgebaut haben, also wie soll eigentlich so ein Newsletterkonzept für das Unternehmen aussehen?

00:45:28: Wie wollen wir das schreiben?

00:45:30: Fürs Gesamtunternehmen oder

00:45:31: ja...?

00:45:33: Genau.

00:45:34: Und irgendwann hieß es dann wieder so, wir wollen wieder so ein Ding entwickeln?

00:45:39: Wollen sie nicht.

00:45:40: Hemmela jetzt!

00:45:42: Okay,

00:45:44: und dann wurde es Management direkt richtiges Management oder wie?

00:45:48: Erst Projektleiter.

00:45:50: Fichtspersonal hat zu verantworten zu der Zeit?

00:45:53: Da noch keinen.

00:45:55: Ich durfte mich mit der Entwicklung auseinandersetzen und war auch in der Technik angegliedert unter einem Abteilungsleiter.

00:46:03: Genau, dann durfte ich mal auch noch mit zwei drei anderen Entwicklungspartnern andere Projekte machen und parallel dazu zum Glück auch von jemandem der wieder ins Unternehmen reinkam gab es ja auch den Impuls.

00:46:19: lassen wir hier so ein richtiges Projektmanagement aufbauen und eine Produktentwicklungsanteilung und da bin ich ein stellvertretender Leiter geworden habe das dann zusammen mit dem Kollegen aufgebaut.

00:46:31: Keine Ahnung, vier, fünf Mitarbeiter auf einmal.

00:46:33: Cool!

00:46:34: Und dann haben wir Produktmanagement gemacht.

00:46:35: Und da

00:46:35: habt ihr Produktmanagement gemacht?

00:46:36: Was habt ihr da so... Also welchen Produkt habt ihr gemanagt?

00:46:42: Radios, Resiver, Fernseher, Entwicklungs-Rotmap auch aufgebaut also so eine Feature-Rottmap.

00:46:49: was kommt wann wie?

00:46:50: Okay.

00:46:51: Versucht die Entwicklungsabteilung zu steuern.

00:46:53: Wie kann ich mir sowas vorstellen?

00:46:54: Also jetzt sagt er wir wollen Radio entwickeln.

00:47:00: Radio Zweitausender ist ja auch ein spannendes Thema.

00:47:03: Ist das überhaupt noch zukunftsfähig?

00:47:05: Ja, das waren dann nachher so zwei zehn.

00:47:10: Gibt es überhaupt noch Radius als Soldiers oder keine Ahnung welche Funktionen müssen die haben?

00:47:14: und so weiter.

00:47:14: ich glaube das sind dann Product Management.

00:47:16: also wie geht sowas?

00:47:18: Also wie habt ihr das gemacht für einen Hersteller?

00:47:21: Wie geht das?

00:47:22: Zum Einen guckst du dich um.

00:47:24: was passiert im Markt?

00:47:27: Wie sieht die Medienpolitik aus?

00:47:28: Damals war ja noch stark UKW, dann ging es da in DAB Plus.

00:47:31: Ja.

00:47:32: Wollen wir da rein entwickeln.

00:47:34: was bedeutet das überhaupt?

00:47:35: Wir sind technischen Voraussetzungen.

00:47:37: gibt's dann einen Markt für wo ist der Preispunkt?

00:47:39: welche Funktionen brauchen wir?

00:47:41: Was passiert in Amerika?

00:47:42: und was passiert in China?

00:47:44: Gibt es Lieferanten für irgendwas?

00:47:46: Und ihr wart ja ein deutscher Hersteller!

00:47:48: Wir waren deutsche Entwicklungen, deutsche Produktion.

00:47:55: Im Marktvergleich werden die Parameter, wenn die ganzen Chinesen hier kommen... Sportlich.

00:47:59: ...wenn ihr schon mal sportig?

00:48:00: Ja

00:48:00: genau!

00:48:00: Aber es geht

00:48:01: okay ohne zu viel zu spoilern.

00:48:03: was war so eure Strategie da also zu sagen hey wir müssen Also das muss ja auch verkauft werden am langen Ende

00:48:10: Automatisierung.

00:48:12: Okay.

00:48:13: also mittlerweile hat sich das auch in China wieder stark gedreht.

00:48:17: oder Die haben damals den Bereich aufgeholt.

00:48:20: aber da war viel händig viele große Komponenten die da verbaut wurden und die Produktion, die hier in Deutschland aufgebaut wurde.

00:48:27: In unseren Standorten war sehr, sehr auf Automatisierung ausgelegt.

00:48:31: Das heißt relativ wenig Mitarbeiter, aber zuverlässige Arbeitsplätze und die ganzen Produkte so gebaut dass sie in der Produktion möglichst wenig Fehler beinhalten.

00:48:48: das heißt sehr viele Qualitätschecks.

00:48:50: Das heisst ihr wart eigentlich Vorreiter?

00:48:53: Wenn man das mal so sehen würde...

00:48:54: Ist es eine moderne Produktion gewesen?

00:48:56: Ja, absolut.

00:48:58: Also wenn wir das immer mit heute vergleichen, ich glaube da haben sich Chinesen ja den Rang einfach abgelaufen, würde ich mal so sein weil die sind ja wesentlich schneller was das Ganze betrifft Automation oder eine Technik

00:49:12: K.I.,

00:49:13: however würde ich jetzt mal einfach so sagen, in dem Bereich kenne ich mich nicht detailliert aus.

00:49:18: Aber ich glaube das sind die schon richtig wild unterwegs?

00:49:20: Ja, ich bin ein paar Tage aus der Produktion schon raus.

00:49:23: Ich weiß nicht wie im Moment der Stand ist aber zu dem Zeitpunkt waren wir einfach besser weil wir weniger Fehler drin haben.

00:49:30: In China kann ich mehr Mitarbeiter leisten.

00:49:34: Made-in Germany Quality Die Geräte gingen fast fehlerlos oder größtenteils fehler los über die Bänder.

00:49:41: Das heißt du musst wenig nacharbeiten also weniger kosten

00:49:44: Wenn ich

00:49:45: keine großen Lohnkosten habe, so wie in China.

00:49:48: Dann kann ich mir auch sehr hohe Fehler werden der Produktion erlauben weil ich dann sehr einfach nach arbeiten kann und so kannst du eben Konkurrenz.

00:49:56: wäre ich hier also ein

00:49:57: sehr interessantes Thema.

00:50:02: Ganz was anderes als das was du heute machst wenn man sich mal so anschaut aber nicht

00:50:11: sagt

00:50:12: immer neue Sachen entwickelt.

00:50:13: Also Produktentwicklung wurde so ein bisschen zu deinem Steckenfeld raus.

00:50:17: Ja, was hast du dann gemacht?

00:50:18: Wie ging es weiter?

00:50:19: in den Konzernen oder Mini-Konzernen muss man sagen?

00:50:22: Ein

00:50:23: großer deutsche Mittelstand.

00:50:26: Genau!

00:50:26: Wie

00:50:26: ging's da weiter?

00:50:28: Da wurde ich abgeworben.

00:50:29: Echt?!

00:50:30: Was hast du mitgemacht?

00:50:32: Das habe ich mitgemach.

00:50:35: Darf man sagen von wem?

00:50:40: Ist bekannt...

00:50:42: Nee, als Name so erst mal nicht.

00:50:44: Media Broadcast in der Branche kennt man das.

00:50:48: Die betreiben halt diese ganzen Funkanlagen hier die ganzen Sendetürme für Radio und Fernsehen.

00:50:56: Das ist eigentlich so deren Steckenpferd.

00:50:58: Die wollten aber ein anderes Produkt aufbauen heute bekannt als FreeNet TV also bisschen auch von der FreeNet gekauft worden Als ich da war.

00:51:06: Also mich hat immer gereizt was Neues aufzubauen So wie damals diese eine Position hier Internet aufs Fernsehen bringen.

00:51:14: Genau da habe ich mir gedacht, neuer Gut gucken wir hier Abteilung.

00:51:17: Ja das läuft ja jetzt so.

00:51:20: Keine Ahnung was hier noch so werden soll.

00:51:21: also mal gucken.

00:51:23: und dann kam die andere.

00:51:24: das andere Angebot hier hast nicht Lust man die Seite zu wechseln für uns Spezifikationen zu schreiben mal Geräte zu entwickeln auch neuen Standard in Deutschland einzuführen.

00:51:36: Und ist zwar verlockend?

00:51:37: Absolut.

00:51:38: Das war verlockend?

00:51:39: Absolut!

00:51:39: Wir haben ein absolutes Neuland, wieder ein Thema was es so in Deutschland nicht gibt mit Technologie die es in Deutschland nichts gibt.

00:51:47: Da war Deutschland wie der Vorreiter

00:51:48: Okay interessant

00:51:50: Genau das hat super Spaß

00:51:51: gemacht.

00:51:52: Und Family in der Zeit.

00:51:54: wo war die Media Producers?

00:51:55: Die waren in

00:51:56: Köln.

00:51:56: da bin ich fünf Jahre nach Kölner pendelt.

00:51:59: Also eine Frau hat etwas mitgemacht

00:52:00: oder wie?

00:52:01: Ja

00:52:02: tatsächlich

00:52:03: Musste mir leiden

00:52:05: Erstes Kind zweites Kind oder wie war das dann?

00:52:07: Und da auch

00:52:08: schon drittes Kind.

00:52:10: Das heißt deine Frau, Klassie Rollenverteilung war zu Hause damals?

00:52:15: Nee tatsächlich nicht.

00:52:17: Sie

00:52:17: ist

00:52:17: Lehrerin und hat das ganz normal im Job geblieben.

00:52:22: Wie habt ihr das gemanagt?

00:52:24: Mit

00:52:26: Oma Ober.

00:52:28: Klar die waren natürlich beteiligt aber die hatten Tagesbetreuung.

00:52:32: Schon von Karl auf dann auch Ganztagskindergarten Und nachher ganz Tag Schule.

00:52:39: Als Mann, muss ich es jetzt auch so rückblickend sagen, konnte ich's mir da sehr einfach machen weil meine Frau ja nur einen halben Tag gearbeitet hat und dann die Zeit hatte sich um die Kinder zu kümmern, das war ein bisschen... Naja!

00:52:51: So wars halt!

00:52:53: Hätte ich das vorher gesehen?

00:52:55: Ja,

00:52:57: aber auf der anderen Seite, das ist eine klassische Rollenverteilung.

00:53:00: Jetzt wird der ein oder andere sagen, ja haben wir es wieder?

00:53:03: Der Mann darf sich ausleben.

00:53:07: Aber im Grunde muss ich auch sagen die Kinder der Eifel mit klassischen Strukturen und familienstrukturen da wurde sowas auch nicht klassisch in Frage gestellt.

00:53:18: Das muss man auch mal sagen dass der Mann natürlich der Hauptanäherer war.

00:53:20: über Jahrzehnte war er fast Muster so.

00:53:23: Also von daher relativ klar und ich glaube, ich gehe mir davon aus.

00:53:26: Du warst der Hauptanäherer?

00:53:28: Oh nee tatsächlich nicht!

00:53:31: Wir hatten so die Waage.

00:53:32: Okay spannend.

00:53:34: Das heißt wie hast du die Diskussion geführt?

00:53:38: Gar

00:53:39: nicht.

00:53:40: Nee gar nicht.

00:53:44: also.

00:53:45: jeder von uns durfte sich ausleben und beruflich fortentwickeln.

00:53:50: Und wenn sie nicht Lehrerin gewesen wäre, wäre das so auch nicht einfach möglich.

00:53:53: Ich glaube

00:53:54: nicht sofort.

00:53:54: Ja

00:53:54: muss klar sagen.

00:53:56: Okay wie lange warst du bei der Media Broadcast?

00:53:59: Ja fünf Jahre.

00:54:00: Da haben

00:54:01: wir das ins Leben gerufen.

00:54:05: ja spannend auch.

00:54:06: es gibt zu halt nicht in Deutschland.

00:54:07: ich war für den ganzen Endgeräteteil zuständig also dass was in den Fernseher mittlerweile drin ist Und die Resiver, Spezifikationen schreiben.

00:54:15: Die müssen dann mit allen Beteiligten abgestimmt werden.

00:54:19: Das gibt große Gremien wo auch ARD und ZDF, wo die privaten Rundfunkveranstalter da sind, das ist ja auch...

00:54:27: Ja, mit einbeziehen quasi ihre

00:54:29: Forderungen, die sie haben an Signalqualität an Ton, an Sicherungsmaßnahmen gerade bei dem privaten Verschlüsselungssystem auch drin.

00:54:39: Das muss man schon im großen Gremium diskutieren Und dann irgendwann eine Spezifikation schreiben.

00:54:45: Dann gab es einen großen Testbetrieb in Deutschland über ein Jahr nach der Live-Betriebe.

00:54:50: Interessant!

00:54:51: Über ne Million Abonnenten zahlen da nachher... Hat

00:54:55: reingehen, hat funktioniert?

00:54:57: Ja und aber auch wenn du für dieses Thema brennst und den Sinn wieder dahinter sind, dann kannst du auch vermitteln.

00:55:04: Ich musste dann auch oder durfte auch mal nach Korea fliegen.

00:55:09: Samsung City war dann einer der oberen Intagen mit den obersten Herren von Samsung.

00:55:15: Und wenn du denen das erklärst, was haben wir davor?

00:55:17: Die sagen ja gut, wir machen das mal mit und wenn es nicht funktioniert bauen wir das aus.

00:55:23: Dann aber sagen das entweder ihr bauts ein oder ihr seid nicht im Markt.

00:55:27: Dann macht das schon Spaß.

00:55:30: So ein Thema auch richtig vermittelt.

00:55:31: Voll

00:55:31: Player!

00:55:32: Was

00:55:32: haben wir da vor?

00:55:33: Und alle ziehen mit.

00:55:35: Krass Du hast eben von fünf Leuten gesprochen, die du da zu verantworten hat.

00:55:40: Das ist in dem kleinen Team.

00:55:42: Aber jetzt kommt so ein kleiner Player auf fünf Leute, sag ich mal, zur Samsung.

00:55:48: Glaubst du da jemand der noch einen Background war bei euch?

00:55:51: Na ja also, die Media-Podcast ist ja schon wehr auch im Medienbereich.

00:55:55: und das Team, weil Firma Vorher hier an der Position hatte ich erstmal keine Führungsverantwortung.

00:56:01: Ach krass!

00:56:02: sondern es wurden die Spezialisten zusammengekauft.

00:56:05: Wir waren nachher achtzehn Leute aus jedem Bereich, ich hatte meinen technischen Sparingspartner der sich für das ganze Hintergrundsystem um das Kindergrundsystem gekümmert hat.

00:56:17: Ich habe mich um die Endgeräte gekümert, wir haben Marketing-Spezialisten und so weiter.

00:56:21: da gab es Vertriebsspezialisten Und das musste dann alles ineinander sparen?

00:56:25: Genau Also als Startup hätte es nicht hinbekommen weil eben sehr viel Medienpolitik auch dahinter ist.

00:56:32: Was heißt das Medienpolitik?

00:56:34: Nehmen wir mal ganz kurz mit, Medienpolitik nimmt Kontext.

00:56:37: Das ganze große Thema!

00:56:39: Ja

00:56:40: ja also es wurde im Frequenzbereich freigeräumt für DVBT-Zwei.

00:56:45: dass der technische Begriff dahinter und du spielst da wirklich das ganz große Thema denn es müssen alle Bundesländer zustimmen in der Ministerpräsidentenkonferenz einstimmig die Frequenzen rausgegeben werden Versteigert werden, die Bundesnetzagentur muss ja dann auch eine Ausschreibung... Extrem

00:57:04: reguliert den ganzen Kram.

00:57:05: Absolut!

00:57:06: Da hatten wir uns zum Glück zwei sehr gute Menschen, die sich nur um Medienpolitik gekümmert haben.

00:57:13: Das

00:57:13: heißt kann man auch sagen hier auf diese Frequenzen kommt nichts was nicht dahin soll?

00:57:18: Ja genau.

00:57:20: Das lassen wir mal so stehen würde ich sagen.

00:57:22: Es gibt halt geschützte Gefrequenzbereiche.

00:57:26: Crazy.

00:57:26: Wenn ich heute als Privat-Sender kommen würde, also wenn ich jetzt sagen würde, hey Andreas klar, ich mache hier gerade ein bisschen TV machen und Frequenz X, Y und Z räumen mal frei so wie sieht das aus?

00:57:37: Hast du keine Chance weil Du hast keine Sende-Lizenz dafür?

00:57:40: Okay Wie bekomme ich die?

00:57:42: Das ist immer wieder die Familie Mal dick

00:57:45: im Gapbeutel greifen.

00:57:46: Ne das geht tatsächlich nicht Kontakte?

00:57:49: Die werden für zehn Jahre wurden ja ausgeschrieben Und dann kann es sich wieder neu darauf bewerben.

00:57:53: Also die werden von der Regierung dann vergeben, dass so eine Sendefrequenz für jetzt den terrestrischen Rundfunk

00:57:58: ist?

00:57:59: Für private als auch staatliche sind ja sowieso...

00:58:03: Ja aber auch die unterliegen ganz normal den Gegebenheiten

00:58:07: und so

00:58:07: eine Sendefrequenz.

00:58:09: So sagt man!

00:58:12: Okay.

00:58:13: Es

00:58:13: geht nicht um die Inhalte, die übertragen werden, sondern

00:58:16: es geht um die Frequenz.

00:58:18: Genau und du musst dich halt an gewisse Regelungen erhalten Ob dann Vollsender-Bissen, Spaten-Sender...

00:58:23: Da schäde.

00:58:24: Also würdest du sagen das überreguliert?

00:58:27: Das wird für mich extrem kompliziert.

00:58:29: Nee würde ich nicht sagen.

00:58:34: Denn da sollte man schon hinschauen wer darf überhaupt was in die Welt hinaus possauen.

00:58:41: Ist es denn, also jetzt mal auch da an der Stelle?

00:58:43: ist das überhaupt noch heute relevant?

00:58:44: Also wir haben jetzt ein paar Tagen gab's einen Interview von Ben Ungeskripte mit einem AfD-Politiker.

00:58:50: Er hat drei Komma sechs Millionen Aufen verstand.

00:58:53: heute.

00:58:55: Da wird natürlich nichts reguliert.

00:58:59: Jetzt bei YouTube und Co.

00:59:01: Ja aber schon weniger vielleicht weniger.

00:59:06: Ist es überhaupt noch zeitgemäß, diese Frequenzen zu regulieren?

00:59:10: Also hört sich jetzt für mich... Weiß ich nicht.

00:59:12: Ist das so?

00:59:13: Was würdest du sagen?

00:59:14: Ja, ich finde schon.

00:59:15: Ich denke schon als Staat und Gesellschaft sollten wir schon darauf gucken.

00:59:19: also was passiert denn in unserem Hoheitsgebiet?

00:59:21: da gehören eben auch Frequenz dazu.

00:59:24: Werden.

00:59:24: möchten wir die geben?

00:59:27: muss das jetzt unbedingt in einem Ausmaß sein wie das bei Öffentlich-Rechtlichen ist Weiß ich nicht, aber

00:59:34: da

00:59:34: könnte man sicherlich optimieren.

00:59:37: Aber ich glaube es ist als Gesellschaft schon wichtig dass wir darauf gucken.

00:59:43: Das würde ja bedeuten gerade jetzt bei Internetquellen zu diesen Frequenzen haben wir ein Gap?

00:59:52: Das Internet ist dann relativ unreguliert.

00:59:55: Siehst du das als eine logische Konsequenz, dass das Internet irgendwann angepasst wird auf diese Frequenz?

01:00:03: Es könnte ich mir vorstellen, dass immer so ein Impuls.

01:00:06: Wir versuchen einfach mal auch da in der Regulierung zu gehen.

01:00:09: Das Internet ist halt schwieriger.

01:00:12: Du kannst es nicht abgrenzen.

01:00:13: In Deutschland kann ich halt Frequenzen irgendwo stoppen über die Sendeleistung.

01:00:18: Kann ich mit dem Internet nicht?

01:00:21: Tatsächlich würde ich mir wünschen wir gehen da eher in Richtung Medienkompetenz um auch mal zu schauen was wird denn so verbreitet.

01:00:30: Ja gibt's andere Quellen den ich mich informieren kann.

01:00:34: Früher war es eben halt, da hast du die Zeitschriften.

01:00:36: Da hast du von dem einen Verlag und vom anderen Verlag.

01:00:39: Du wusstest Bescheid welche Richtung?

01:00:41: Wenn du nur ein Verlag gelesen hast, dann hast du eingeschränkt.

01:00:44: Und so ist ja heute auch so.

01:00:45: Dann spielen Algorithmen noch mal rein.

01:00:47: Ich würde mir tatsächlich wünschen wir konzentrieren uns einmal auf Medienkompetenz.

01:00:54: Wie kann ich mich umfänglich über so ein Thema informieren... gibt halt nicht nur eine Wahrheit.

01:01:01: Ich glaube, das ist ein ultra wichtiges und tiefes Thema.

01:01:06: aber ich glaube es macht keinen Sinn dass wir jetzt in dieser Stelle sehr extremst tief besprechen weil es Abend füllt Internetkompetenz und Medienkompetenzen.

01:01:17: Aber ich finde es mega spannend, dass wir da einen sehr unregulierten Markt haben Und auf der anderen Seite einen sehr regulierten Markt Der übrigens muss einfach uns zahlen, der schon nachlässt Ja,

01:01:29: definitiv.

01:01:30: Und auf der anderen Seite... Also sehr interessant!

01:01:34: Gehen wir mal weiter.

01:01:35: also drei Kids.

01:01:36: was hast du deinen Kindern so erzählt wenn du dann freitags immer nach Hause kamst?

01:01:42: So von so einer Woche?

01:01:43: wie hast sie erzogen?

01:01:44: das war hier wichtig.

01:01:46: Papa war ja viel unterwegs.

01:01:47: Papa war viel unterwegs.

01:01:56: Habe ich ein Erziehungsplan gehabt?

01:02:00: Du hast für vieles einen Plan gehabt, wenn man ehrlich ist.

01:02:02: Aber hat es eine Erziehung gehabt?

01:02:03: Ja.

01:02:04: Nee aber er hatte mit meiner Ex vorne gemeinsame Richtung.

01:02:08: also was war uns wichtig?

01:02:10: Was war euch so wichtig?

01:02:13: Verlässlichkeit?

01:02:17: Dass wir auch ganz klare Grenzen setzen... Also was ist uns wichtig und was darf hier passieren?

01:02:22: Wir wollen mal als Familie untereinander umgehen vertrauen So und ja, haben wir glaube ich ganz gut

01:02:31: hinbekommen.

01:02:32: Wie alt sind die jetzt heute?

01:02:34: Einen zwanzig, achtzehn und sechzehn.

01:02:36: Das ist

01:02:37: groß.

01:02:38: Genau es gab ein paar Brüche nachdem der Papa aus der Familie raus ist und da eine Trennung war.

01:02:45: dann wurden natürlich Sachen hinterfragt wie Verlässigkeiten, Vertrauen usw.

01:02:51: Aber das müssen wir jetzt hier nicht ausdiskutieren.

01:02:54: Wie hast du das Band zumindest oder des Vertrauen?

01:03:01: Das ist ja ein wichtiger Wert für dich, wie konntest du für dich denn das aufrechterhalten?

01:03:06: also dass du sagst hey ich habe trotzdem meinen Bestes im Sinne von Vertrauen und Verlässlichkeit gegeben.

01:03:18: Der erste Blick ist immer selber in den Spiegel will gar keine Fässer aufmachen mit Kids und wie die das gesehen haben und so, sondern immer für sich selbst zu sagen hey da habe ich einen Fehler gemacht.

01:03:29: Da hab' ich vielleicht überreagiert.

01:03:32: Gabst du so Momente wo du sagst?

01:03:34: Da habe ich meinen Wert verlassen oder sowas.

01:03:37: Ja

01:03:38: ja ja

01:03:39: garantiert sonst wäre es nicht an den Punkt gekommen.

01:03:44: Hast Du es erkannt in dem Moment?

01:03:45: ne?

01:03:46: Ne Das hast du natürlich nicht.

01:03:47: Ne

01:03:49: Das habe ich nicht erkannt.

01:03:50: später

01:03:50: Später?

01:03:51: Genau, natürlich hinterfragst du dich da.

01:03:53: Du hast es da gemacht.

01:03:57: Ja aber auch jetzt nicht so einfach.

01:03:59: Glaub ich.

01:04:01: Etliche Monate definitiv

01:04:03: nicht.

01:04:03: Mit dir selber... Ich meine gerade bei sowas wie Verlässigkeit was dein Berufsleben ja ausgemacht hat den Wert mit dir selber auszutragen.

01:04:10: Ich glaube das ist heftig oder?

01:04:13: Ja.

01:04:15: Lass

01:04:15: mal dabei!

01:04:17: Also, aber es ist dir immer noch wichtig.

01:04:19: Verlässlichkeit und Vertrauen ist dir auch immer wichtig.

01:04:23: Ist tatsächlich?

01:04:25: Und mittlerweile lerne ich mehr darüber zu sprechen.

01:04:30: Also beruflich würde man ja jetzt sagen... Ich will nicht auf dem Thema umreiten, aber beruflich würde man ja sagen, logisch guck mal bei diesen Themen mit so Grasfrequenz Technik.

01:04:41: Du hast eben von Flugzeugen gesprochen.

01:04:43: Wenn du da nicht Verlässlichkeit hast dann hängt Menschleben dran.

01:04:48: Was würdest du sagen warum das privat dann für dich kurzzeitig anders ausgeufert ist?

01:04:54: Gibt es also was in Kompensation?

01:04:56: ich wollte auch mal in einem anderen Bereich anders agieren.

01:05:03: Das finde ich spannend, also ich kenne das von mir selber.

01:05:06: Ich versuche Kompensationsmodelle zu schaffen.

01:05:08: Das kann

01:05:09: sein!

01:05:15: Ja, wenn du diese Hyperverlässlichkeit auf der einen Seite hast... Ich meine, das ganze da vierundzwanzig Stunden ist ja Wahnsinn.

01:05:24: Dann brauchst du auch noch bei der Feuerwehr?

01:05:26: Ja.

01:05:28: Gut, dann kannst du auch, wenn die Hütte brennt, schau mal ein bisschen.

01:05:32: War auch Verlässlichkeit, ne?

01:05:34: Ja.

01:05:35: Okay.

01:05:36: Spannend!

01:05:37: Gut also... Ich

01:05:38: nehme die Frage mal mit.

01:05:41: Es ist mega interessant.

01:05:43: Also ich habe es mir da auch sehr oft, weil ich war zum Beispiel, ich hab mir auf die Frage geschrieben dass ich zum Beispiel sehr lange nicht für meine Kinder bewusst da war.

01:05:53: Also, ich habe mich bewusst entschieden das ich Business mache, Geschäft sehr erfolgreich werde da Geld verdiene, um und dass es unsere Familie gut geht.

01:06:04: Aber war dann natürlich nicht für die Kids da.

01:06:06: also rückblickend heute würde man sagen ja gut er war nicht da.

01:06:11: aber auf der anderen Art und Weise habe ich schon versucht dazu sein Und meine Familie wurde dann schon zu einer Art Kompensationsmodell Für den Gas denn ich hier gegeben hab auf dem Business und dann war ich in der Familie natürlich ein ganz anderer wie im Businessen.

01:06:29: das Das hat bei uns auch sehr oft geknallt.

01:06:34: Also es hätte auch keinen guten Gern die Beziehung ausspiegeln, deswegen kann ich das auch nachvollziehen an der Stelle.

01:06:43: Ohne das zu vertiefen nehmen wir mal mit als Coaching-Ansatz.

01:06:54: Ja, also Beziehung ist dann in der Zeit Media Broadcast draufgegangen oder danach?

01:06:59: Danach.

01:07:01: Wo warst du denn?

01:07:02: Ich

01:07:03: war wieder zurück im alten Unternehmen.

01:07:05: Okay, haben die dich nochmal genommen?

01:07:08: Dann haben die ja auch Not gehabt, oder?

01:07:10: Nein danke!

01:07:12: Also abgeworben und jetzt haut einer der besten Mitarbeiter oder der guten Mitarbeiter haut ab nach Köln.

01:07:18: Latenter mitbewerber kann man sagen?

01:07:21: Nee,

01:07:21: ganz was anderes.

01:07:24: Hast du es wieder zurück beworben oder haben die dich gefragt?

01:07:28: Sowohl als auch.

01:07:29: Mhm, was hat sie entwickelt?

01:07:30: Genau und da war wieder etwas Neues gesagt hier.

01:07:34: Wir suchen jemanden für Business Development.

01:07:38: Für Business Development also Unternehmensentwicklung.

01:07:41: Genau, Unternehnungsentwicklungen, neue Produkte, neue Ideen.

01:07:44: Crazy shit!

01:07:44: Also das war ja dann auch ein Karriereausprung.

01:07:47: kann man sagen, oder?

01:07:48: Ja, genau.

01:07:51: Dann habe ich noch die Technik dazu bekommen.

01:07:54: Okay, kann man da sagen... Ich kenne das vom Fußball.

01:07:59: Wir hatten mal damals in der dritten Liga einen jungen Stürmer.

01:08:05: Der wurde die kaum eingesetzt und über den wird sich immer ein bisschen mit Training lächerlich gemacht.

01:08:10: Und dann ist er gewechselt in die vierte Liga und hat in der vierten Liga auf eine Saison geschossen.

01:08:17: Jeder hatte nur noch dessen Name gekannt und habe gesagt, er kriegt nachher ein Angebot aus der zweiten Bundesliga.

01:08:22: Und er war einfach der König.

01:08:24: Also ich glaube, es gibt so einen Märchen von einem, der auszog das unbekannte... Ich weiß nicht, was irgendwie heißt das?

01:08:32: Naja und er ist ausgezogen und wurde zum Held woanders und ist dann aber zurück in den Verein im anderen Status.

01:08:40: War das bei dir auch so?

01:08:41: Ja.

01:08:44: Würdest du jemandem empfehlen wenn man im Unternehmen keinen Status hat auch mal zu sagen ich gehe jetzt woanders hin um eventuell wieder zurückzukehren.

01:08:55: Zurückkehrend?

01:08:58: Ja, also tatsächlich hatte ich das irgendwie immer so im Hinterkopf.

01:09:01: Ich möchte noch was anderes sehen und andere Ideen holen, um dann wieder zurück und das noch weiter nach vorne zu entwickeln.

01:09:08: Also du hast es nicht bewusst als Karriere Schritt gemacht oder ich gehe jetzt zickzack, wie das ja manche tun, um mich dann hochzukatapultieren, lohnen

01:09:16: etc.,

01:09:17: das war nicht der Absicht.

01:09:18: Das habe ich nicht mitgemacht.

01:09:19: War also völlig ein Bauchgefühl gefolgt!

01:09:22: Du bist im Bauch gefolgt oder war da.

01:09:24: wie viel Kopf war dabei bei den Entscheidungen?

01:09:27: Ja, ich folge ja nicht nur dem Bauch sondern muss halt schon ein bisschen spannend sein.

01:09:32: Wenn die Projekte

01:09:33: reizen finanziell tatsächlich nicht so.

01:09:37: Aber auch da waren Rückschritte okay.

01:09:41: Nee das Projekt musste mich reizen.

01:09:42: Das Projekt muss reizen und würdest du es auch als Empfehlung mitgeben nach draußen?

01:09:50: Der Sinn muss da sein, die Sinnhaftigkeit.

01:09:53: Das Projekt muss passen und Bock drauf haben.

01:09:55: Ich würde tatsächlich jedem empfehlen regelmäßig mal zu wechseln.

01:10:00: Alle fünf, sechs, sieben Jahre um mal was Neues zu sehen.

01:10:06: Schmunzel dann manchmal, das heißt er war die letzten zwanzig Jahre da.

01:10:11: Es fragt man sich wie kriegen Sie die Erfahrungen?

01:10:12: Wie kriegen Sie andere Einblicke

01:10:14: oder

01:10:14: Erfahrungsinseln?

01:10:15: Das finde ich jetzt spannend, das sagst du.

01:10:17: Also alle fünf bis sechs Jahre wechseln.

01:10:20: als Arbeitgeber sage ich natürlich immer schauen dass die Leute lange hältst weil wenn du Kompetenzen hast was ist der Gap zwischen diesen Aussagen?

01:10:32: Wenn ich ja immer nur in einem Unternehmen bin kenne ich immer nur diese Eier Verfahren, diese Prozesse die da sind.

01:10:40: Die Erfahrungsinseln,

01:10:41: die nur in diesem Unternehmen sind.

01:10:43: Sobald ich aber mal woanders reingehe, sehe ich komplett andere Arbeitsweisen und andere Denkweisen.

01:10:49: Und dadurch kannst du eigentlich nur wachsen.

01:10:51: als Arbeitgeber wäre es eigentlich clever zu sagen hier haben wir einen Kandidaten der hat sehr viel Potenzial.

01:10:58: Ja

01:11:00: Hier liebe Jungen liebes Mädchen ja pass mal auf Geh mal drei vier fünf Jahre woanders hin Geh mal in diesen Bereich und dann kommst du wieder zurück, denn wir machen dann diese jene Karriere-Schritte.

01:11:14: Wäre als Arbeitgeber sehr clever?

01:11:17: Ab welcher Größenordnung von Betrieb sprichst Du da?

01:11:21: Ja so ab zwanzig, zwanzidreißig.

01:11:24: Die solltest du mindestens haben.

01:11:25: also zu viel Fluktuation im kleinen Betrieb ist

01:11:28: halt brutal.

01:11:29: Muss Dir schon ein bisschen leisten können und auch mal aktiv wirklich denken wo will ich mit meinem Unternehmen hin?

01:11:33: Das

01:11:34: bedeutet ja schon ein bisschen Vorausplanung.

01:11:36: Absolut, das ist eben der Punkt weil sonst... Also in unserer aktuellen Betriebskurs, du könntest mir das jetzt gar nicht vorstellen, zum Beispiel sage ich, sag für einen Mitarbeiter geht doch jetzt mal drei Jahre zu einem Menschen Anbieter von am Markt, lerne doch da mal.

01:11:55: Ich habe es bei meinen Töchtern tatsächlich, hab' ich's schon oft in Erwägungen gezogen und ich dachte aber ey, geh doch mal wenn.

01:12:01: wir kennen die auch wirklich.

01:12:01: einige sagen Lernen doch bei denen, aber ich finde es auch schwierig von deren Seite.

01:12:07: Dass man nicht so als Stasi-Spitzel oder so... Man schickt jetzt den Stasi Spitzel rüber und also auch schwierig.

01:12:14: Das weiß ja die Gegenseite nicht!

01:12:15: Achso?

01:12:17: Die kennt ja nur einen Teil von uns.

01:12:18: In

01:12:18: unserem Case kennst du den Nachnamen.

01:12:19: das ist schon ein bisschen schwierig.

01:12:21: Da ist es ein

01:12:21: bisschen schwieriger.

01:12:23: Aber sonst verstehe das voll.

01:12:24: Verstehst voll.

01:12:25: Schwannend.

01:12:26: Also cooler Ansatz.

01:12:27: Ja überhaupt mal zu überlegen wie bekomme ich frische Impulse rein?

01:12:31: Absolut Ja, so ein wichtiges Thema.

01:12:34: Genau wie?

01:12:35: Damit hältst du das Unternehmen auch jung und dich als Ressource-Mitarbeiter ja auch mega spannend!

01:12:44: Nur so kannst du als Unternehmer nach vorne gehen mit dir.

01:12:47: Nehmen wir an, du machst jetzt zwanzig Jahre den gleichen Kram als Unternehmens nicht du alle.

01:12:53: Absolut!

01:12:55: Du schickst deine Mitarbeiter nie zu irgendeiner Weiterbildung oder Fortbildung... Sie sollen sich immer nur irgendwie durch die Hüfte... Da

01:13:01: bricht das Unternehmen.

01:13:02: Also, wie willst du mithalten?

01:13:05: Ja, das würde nicht funktionieren.

01:13:08: Machen wir mal einen kleinen Zeitsprung!

01:13:12: Auch wir müssen ja hier mal zeitlich voranschauen.

01:13:16: Du hast ja familiäre Verpflichtungen.

01:13:18: Auch

01:13:19: das?

01:13:20: Sehr gut.

01:13:20: also jetzt ganz kurz machen wir ein Zeitspruch.

01:13:24: Irgendwann hast du entschieden oder...?

01:13:26: Wie ist das gekommen?

01:13:27: Du hast gesagt, ich gehe jetzt in die Selbstständigkeit.

01:13:29: Du hast aber mal den Sprung raus aus dem Management in die selbstständigkeit kurz gewagt!

01:13:36: Wie war das?

01:13:38: Vielleicht könnte man jetzt auch rückblickend sagen so mit Life Crisis... Also es kam ja alles zusammen.

01:13:45: Die Trennung von der Familie.

01:13:49: Gleichzeitig mit einer neuen Partnerin zusammen.

01:13:53: Das Projekt.

01:13:55: Da war ich auch Geschäftsführer von so einem kleinen Spin-off vom Unternehmen.

01:13:59: Und da gab es keine Weiterentwicklung beziehungsweise, wir haben da auch wieder das erreicht was wir erst mal wollten, dann hast du wenig Einfluss... Also eigentlich habe ich alles in Frage gestellt und hab gesagt lass mich alle meine Hohe!

01:14:12: Ich will jetzt einfach mal machen und das war echt ein blau euke Übersprung.

01:14:20: Es ist ja interessant, also Mitte vierzig zu sagen jetzt schlussende Aussicht lang neues Kapitel auf.

01:14:26: Also einerseits super verständlich.

01:14:28: Superverständlich!

01:14:31: Andererseits blaue ich sagst du?

01:14:35: Ja ein bisschen lost.

01:14:39: Warum was lost rückblickend?

01:14:42: Also es ist jetzt ein paar Jahre her drei vier Jahre

01:14:45: her genau.

01:14:48: Warum war's Blaue?

01:14:49: ich zumindest in dieser Konstellation Es macht was eher ein Weg von oder hinzu?

01:14:54: Also das ist ja die erste Frage.

01:14:56: Ich

01:14:56: glaube es war eher ein weg von.

01:14:58: Ja, aus dem Ist Zustand.

01:15:00: Und damit war der Plan nicht gut.

01:15:04: Das ist interessant!

01:15:05: Ein Weg von sind auch viele Arbeitnehmer draußen, die jetzt unsere Kunden beispielsweise werden und sagen ich will raus aus diesem Scheiß, ich werde raus angestellt, ich will heraus aus dieses System usw.

01:15:18: Genau da war der Schritt für mich einfach zu schnell.

01:15:22: Also dieser Sprung ins kalte Wasser.

01:15:27: Da war mein Plan nicht optimal, also den hätte man schon ein bisschen besser machen können vielleicht mit einem bisschen nebenbei aufbauen die ersten Erfahrungen sammeln aber einmal komplett die Wendung zu machen.

01:15:39: Also du hast dann komplett was raus aus dem angestellten Verhältnis.

01:15:42: Family kam noch oben drauf umfeld verändert ja also komplett kart einmal mitten im leben und sagen ich fange jetzt neu an

01:15:50: genau Da fällt vieles runter.

01:15:54: Der fällt natürlich mit einem Mittevierzig ist enorm viel herunter.

01:15:58: Ja, war das Hochmut?

01:16:01: War das Arroganz?

01:16:02: War es Überschätzung?

01:16:07: Was war das?

01:16:07: Also was war so gefährlich rückblickend daran?

01:16:12: Vielleicht tatsächlich Überschätzung von mir oder Unterschätzungen der Komplexität

01:16:19: von der

01:16:20: Gesamtkomplexität.

01:16:21: Wenn du jetzt nur, sag ich mal, ein Business verändert hättest also vom Angestellten in die Selbstständigkeit?

01:16:31: Ja da hätte ich wahrscheinlich ein bisschen länger noch gehen müssen.

01:16:36: Also, dass man es parallel laufen lässt.

01:16:39: Um reinzuspüren ist das wirklich was für mich.

01:16:41: War ich aber vorher nicht gewöhnt durch die Jobwechsel?

01:16:44: Ja.

01:16:44: Also wechselst du und jetzt machen wir etwas anderes.

01:16:46: Das heißt wenn du jetzt jemandem draußen die Empfehlung geben würdest... ...ob Management oder in einer Führung, ob als klassischer Angestellter mit dem Wunsch.. Ich will mich selbst nicht machen!

01:16:59: Was sollte diese Person tun damit sie nicht im selben Messer läuft wie

01:17:04: du?!

01:17:05: sich vorher darüber bewusst sein, dass es ein anderes Game ist.

01:17:08: Dass du wirklich ein anderes Spielfeld bist komplett für dich selber verantwortlich.

01:17:12: Du hast keinen mehr dem du die Schuld geben kannst wenn irgendetwas nicht funktioniert und du bist selber verantwortlich.

01:17:20: Und dessen muss man sich schon bewusst machen und der Sinn muss klar sein.

01:17:25: Die meisten probieren ja irgendwas aus.

01:17:26: ich habe auch was ausprobiert an sich eine coole Sache aber ich glaube nicht das oder eigentlich weiß, da war jetzt nicht so für mich der tiefe Sinn drin wo ich sage boah das muss raus in die Welt dafür brennig.

01:17:41: Das ist das was ich machen will.

01:17:43: Was hast du damals?

01:17:44: also für die, die es nicht wissen?

01:17:46: Was hast Du damals gemacht?

01:17:47: Also was waren deine Entscheidungen?

01:17:50: Die liegt ja fast auf der Hand aber...

01:17:53: Die liegt fast auf den Rand.

01:17:55: Genau.

01:17:55: Also Berater für kleine mittelständische Unternehmen Und ich habe es genannt in Strukturenprozesse, aber das ist nicht der Kerne Wahrheit.

01:18:04: Das war so...das Tool und das Mega-Unsexy!

01:18:09: Wie man heute weiß?

01:18:10: Ja wie man heute weiss.

01:18:12: Es zieht keinen hinter den Ofen vor und transportiert auch nicht so.

01:18:16: Das was ich eigentlich ja mache mit Menschen.

01:18:19: Ich würde ganz gerne ein bisschen reintauchen weil wir haben sehr oft Leute die aus der Führung kommen Und was Ähnliches machen wollen.

01:18:33: Also gerade aus diesen Sandwich-Positionen schnauzevoll immer Druck von oben, Druck von unten.

01:18:39: Sinn geht verloren und dann geht man in die Beraterposition.

01:18:43: Die ich ja grundsätzlich begrüße

01:18:46: aber

01:18:47: absolut auch wichtig ist Aber sie hat natürlich fucking krasse Gefahren, gerade wenn man in diesen Sandwich Position sowohl Führungskräfte als auch die Management-Ebene als Zielkunden hat.

01:19:03: So das hast du ja dann auch erfahren dass es gar nicht so einfach ist die Entscheider über meine Kontaktnetzwerk hinaus zu erreichen.

01:19:12: Das war ja so der Skeptom als ich glaube bei dir.

01:19:15: Ja absolut!

01:19:16: Also was muss sich sicherstellen?

01:19:18: Wenn ich jetzt ein Berater bin... der vielleicht noch angestellt ist, in die freie Wirtschaft will.

01:19:26: Was muss ich sicherstellen deiner Meinung nach heute rückblickend aus seinen Fehlern?

01:19:31: Was muss gegeben sein?

01:19:32: Du musst einen ganz klaren Scope haben von dem was du anbietest also wirklich messerscharf.

01:19:41: Dann sagen wir es ja auch oftmals den Kunden, du musst einen Kundenavatar haben.

01:19:45: In dem Fall aber nicht nur einen sondern drei wenn du ein Unternehmen rein möchtest.

01:19:49: Es sind halt mehrere Leute die damit entscheiden.

01:19:53: Ich muss ganz klar wissen in welche Branche gehe ich?

01:19:55: In welcher Unternehmensgröße gehe ich also wirklich mit einem messerschaften Profil raus?

01:20:00: Es ist auch sehr interessant, weil viele sagen mehr als hundert Mitarbeiter beispielsweise.

01:20:06: Das ist ja keine Aussage!

01:20:07: Ich gehe im Unternehmen mit mehr als Hundert Mitarbeitern.

01:20:10: Das heißt ich kenne wirklich nicht die Betriebsstrukturen.

01:20:13: Ich weiß nicht wie viel Führungsebenen es gibt und so weiter und sofort.

01:20:17: Management-Ebene, das heißt also ich bin diffus.

01:20:19: Absolut!

01:20:21: Mehr als hunderte Mitarbeiter könnte auch ein Großkonzern sein?

01:20:24: Kann

01:20:24: auch ein Grosskonzert sein.

01:20:26: Also sehr klar in der Aussage wen erreiche ich?

01:20:30: Okay, jetzt weiß ich wenig.

01:20:31: Also ich habe den Zielkunden klar?

01:20:33: Ich hab meinen Scope klar.

01:20:36: Wofür geh' ich?

01:20:37: What's

01:20:37: next?".

01:20:38: Und man muss sich wirklich damit auseinandersetzen was sind die Schmerzen von meinem Zielkunden und welche Lösungen kann ich wirklich anbieten.

01:20:49: Die meisten gehen einfach zu breit raus.

01:20:52: Ich kann alles!

01:20:53: Zu jedem auch eine Meinung...

01:20:56: Absolut klar.

01:20:57: Ja, habe ich da jetzt unbedingt die Kompetenz?

01:20:58: bei allem weiß ich nicht.

01:21:01: Gehen einfach viel zu breit auf dem Markt und das war auch eben mein Ding.

01:21:05: Ich bin Berater für alles.

01:21:08: Zeig mir dein Unternehmen!

01:21:09: Ich berate dich schon.

01:21:10: Nein.

01:21:12: Dass du die Kompatenzen hast ist ja unumstritten.

01:21:15: Das ist ja auch damals gewesen.

01:21:21: Also das waren Fehler.

01:21:22: Du wolltest mehr mehr Unternehmen gleichzeitig erreichen.

01:21:27: Ich glaube sonst noch, wo du sagst, da habe ich einen Fehler gemacht und das dürft ihr als Berater nicht machen?

01:21:34: Was ich unterschätzt hab ist das ganze Thema Vertrieb.

01:21:36: Okay, ein sehr interessantes Thema.

01:21:37: Ja, ich erzähle mir immer wieder, ich bin kein Vertriebler, ich kann nicht verkaufen, habe ich früher auch mal erzählt.

01:21:43: am Ende des Tages ist es nicht wahr.

01:21:46: Wovor ich mich gescheut habe ist einfach in Fremdgespräche reinzugehen irgendwie gehalte Kontakte zu machen ... dazu zu hören, irgendwas verkaufen zu müssen.

01:21:57: Dann wird es natürlich schon schwer, oder?

01:21:58: Dann wird's schwierig!

01:21:59: Also ein selbständiger... und das ist jetzt super geil.

01:22:03: Mega, mega Expertise hinten dran als... ja, fulfillment des was du entwickelt hast, Produktentwicklung

01:22:11: usw.,

01:22:12: aber das bottleneck sale also den Hörer nicht in die Hand nehmen und ja die Kaltkontakte auch mal zu wählen wenn sie angefragt haben, das ist ja auch etwas was wir unseren Kunden sau oft wahrnehmen.

01:22:28: Es sind anderes Spiel in der freien Wirtschaft!

01:22:30: Wenn du das nicht tust überleg dir das sich selbstständig zu machen kann man so sagen heute.

01:22:34: Also

01:22:36: wenn du keinen Bock hast mit Leuten zu sprechen und keine Lust hast über dich, über deine Dienstleistung oder dein Produkt zu sprechen dann wird es echt... Schwierig, also diese Telefonphobie ist

01:22:49: tödlich.

01:22:50: Und ich finde es jetzt auch mega, mega spannend im Bezug auf dich und deine Personen.

01:22:54: wie gesagt bis hier heute für das Vollfilmen verantwortlichen in einem unserer Unternehmen.

01:23:00: Ich finde es aber auch mega mega wichtig zu sagen hey okay in diesem Fall war Selbstständigkeit für mich an dem Punkt sale ein Stück weit gebrochen nicht?

01:23:15: Nicht an, es geht nicht um eine Beraterfähigkeit.

01:23:18: Es geht nicht überhaupt um eine Kompetenz XYZ Produktentwicklungskompetenz sondern es wird sich das Thema Sale und Marketing.

01:23:31: Was soll ich denn

01:23:33: posten?

01:23:35: Ja

01:23:35: natürlich immer noch

01:23:38: Genau, immer noch.

01:23:39: Ich finde das total geil weil es legitimiert dich meines Erachtens als jemand der voll filmend verstanden hat bis ins tiefste Detail und auch gleichzeitig ist es so wichtig um dich zu kompletieren aus meiner Brille zu wissen okay bei mir hat's an Marketing uns sehr gefehlt.

01:23:57: und

01:23:58: Leute wenn ihr euch selbstständig macht Es is a must have.

01:24:02: also du bist jemand der eigentliches Stop-Schild aufhängt Don't touch macht das nicht.

01:24:09: Ja, und wenn meisterer da sind dass

01:24:12: ja definitiv.

01:24:12: also wenn du dich entscheidest das spielst zu spielen dann spielt es richtig Kannst nicht nur mit einem fußball schuhe fussball spielen

01:24:19: ist

01:24:20: schlecht Das ist

01:24:21: schlecht.

01:24:21: Also wenn dann halte ich an alle regeln und dazu gehört eben leider auch sale dazu gehört marketing Dazu gehört seine finanzen im krift zu haben Einnahmen ausgaben steuern finanz und kein Spaß.

01:24:34: Genau.

01:24:35: Also, drei völlig neue Spielwiesen.

01:24:37: Absolut!

01:24:38: Ja?

01:24:39: Und also jetzt rückblickend.

01:24:43: Also haben wir vielleicht eine true Story.

01:24:45: Dann haben wir einfach... Also ich habe ja damals gesagt, ey immer so krasse Kompetenz du hast mal... Du hast bei mir am Tisch gesessen als das kommendes Unternehmen.

01:24:54: Du kannst mir weiterhelfen im Rahmen vollfilment sogar nachher Geschäftsführerthätigkeit zwischendurch gehabt.

01:25:00: dann haben wir gesagt, lass uns nochmal einen Hut aufsetzen für's Filment Rückblickend.

01:25:08: War das ein Rückschritt für dich?

01:25:09: War es ein Fortschritt, wie fühlt sich das an?

01:25:12: Also jetzt mal raus aus der Selbstgeschwindigkeit wieder in den Unternehmen rein.

01:25:19: Au ja, wieder komplexe Frage!

01:25:21: Da musst du von verschiedenen Blickwinkeln kann man's ja jetzt sehen.

01:25:27: Wenn ich aber das Gesamtbild auf die Waage lege war es einen Fortsschritt.

01:25:32: Aber denn in der Zeit wo wir zusammenarbeiten habe ich so viel gelernt Jeden Tag noch.

01:25:40: Und vor allen Dingen habe ich Kompetenzen aufgebaut, also mir macht es jetzt mittlerweile sehr viel Spaß mit Menschen zu sprechen und es gab tatsächlich Phasen auch wir offen drüber gesprochen.

01:25:53: Ich auch gesagt habe, ich komme mit diesen ganzen Anfängern, das ist nicht bis gemeint.

01:25:59: Mit diesen ganzen anfängeren komme ich nicht klar, kann die gar nicht ernst nehmen unternehmen auch ich?

01:26:04: Und ich bin mittlerweile froh, jetzt nicht nur meinen Frieden damit gemacht zu haben.

01:26:08: Sondern wirklich dieses Gold auch zu sehen wie viel Spaß das macht mit Anfängern zur Arbeit und die einfach ihren Traum haben ihr Unternehmen aufbauen wollen.

01:26:18: Die möglichst keine Fehler machen wollen dabei, die möglichst einfache Wege haben wollen den das zu ermöglichen.

01:26:24: also

01:26:26: Man hört das ja raus, wenn man diesen Podcast heute folgt.

01:26:29: Dass du selber für dich diese Lücke schließen musstest.

01:26:32: Wenn man in solchen krassen Läden über sehr technische Aspekte entscheidet... Das sind ja wirklich Millionen Beträge teilweise!

01:26:48: ... und kommt dann auf die Coaches Beratung.

01:26:53: Und Experten, teilweise One-Man Shows... Die Froh sind wenn sie mal fünf oder zehn Tausend Euro machen,... Das ist ja wie eine Paralleluniversum.

01:27:00: Also das muss man einfach knallhart so sagen.

01:27:02: Ja ist so.

01:27:04: Ist so.

01:27:06: Parallelluniversum, ja?

01:27:07: Der Unterschied zwischen Netto und Brutto nicht gerade auf einer Rechnung.

01:27:11: Es

01:27:12: ist schon wild!

01:27:13: Wie hast du das für dich also... Wie hast du die Brücke geschlagen können?

01:27:21: Von diesem großen Unternehmen hin zu einem Selbstständigen, der diesen kleinen Traum hat.

01:27:28: Was waren da für dich drei Top-Erkenntnisse?

01:27:31: Eigentlich nur eine Top- Erkenntnis.

01:27:33: Ich habe nicht mehr auf die Differenzen geguckt sondern auf die Erfolge und das macht Spaß.

01:27:42: Wenn ich merke kann Menschen ermöglichen Erfolger einzufahren.

01:27:46: Das ist geil.

01:27:46: Und

01:27:46: wenn es nur kleine Erfolge sind, ja?

01:27:48: Ist immer ganz egal!

01:27:49: Aber wenn ich sehe... Es wird immer besser, es wird immer geiler, da ist eine Entwicklung drin.

01:27:55: Ganz ehrlich scheißegal wie viele Dinge dir noch fehlen und wo du Fehler machst, das ist ganz egal.

01:28:01: Du lernst das aber du gehst deinen Weg und das macht Spaß dir dazu zu sehen.

01:28:05: Würdest du das den Coachesberatern, Trainern Experten draußen auch so empfehlen?

01:28:10: Schau lieber auf die Erfolgen statt auf die Differenzen wo es noch fehlt.

01:28:14: Absolut Ja.

01:28:16: Also Fehler machen wir jeden Tag?

01:28:17: Hoffentlich!

01:28:19: So,

01:28:20: dann aufhören damit schlecht.

01:28:21: Genau so.

01:28:22: jetzt kann ich mich natürlich aufhalten nach diesen Fehlern zu schauen und zu beklagen was sich nicht alles nicht kann ja und wo andere besser sind.

01:28:30: aber wenn ich doch einfach mal rückblicke und schaue was habe ich denn im letzten Jahr im letzten halben jahr im letzten monat alles erreicht wie hab ich mich entwickelt?

01:28:40: ist das viel viel mehr wert

01:28:42: Absolut.

01:28:43: Und du

01:28:43: wirst als Mensch auch kompletter und wertvoller?

01:28:45: Absolut!

01:28:46: Was hat denn die Coaching-Welt gemeinsam mit dieser technischen Welt, die du kennengelernt hast?

01:28:57: Bzw.,

01:28:57: was hat sie gemeinsam oder was kann sich davon abschneiden?

01:29:01: Gemeinsam hat sie, dass sie hoffentlich immer wieder neue Produkte entwickeln will.

01:29:06: Neue Dienstleistungen und neue Angebote um den Menschen zu helfen.

01:29:11: Ob

01:29:11: ich das technisch mache oder mit meiner persönlichen Kompetenz mittlerweile mit KI gibt es ja auch genug

01:29:16: Sachen

01:29:17: ganz egal bei den kleinen Unternehmen ob Coaches berater Dienstleister kleine Selbstständige wie auch immer.

01:29:24: Das ist so für mich das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

01:29:31: Kleine mittelständische Unternehmen kommen noch dazu.

01:29:33: Aber das ist das, was wir brauchen.

01:29:35: Wir brauchen diesen Antrieb und den Spaß daran aufzubauen und Arbeitsplätze zu schaffen.

01:29:41: Damit eben auch die deutsche Wirtschaft insgesamt zu stärken.

01:29:44: Das ist ziemlich

01:29:49: cool!

01:29:50: Ich habe eine weitere Frage, die mir total... ich weiß, dass du es liebst.

01:29:55: Warum?

01:29:56: Weil du gerne Produktentwicklung musst.

01:29:59: Was macht denn für dich eine gute Customer Journey aus?

01:30:02: Also was macht für dich ne Journey, das ist ein Kunde am besten lange mit dir.

01:30:10: Mit uns!

01:30:11: Mit

01:30:12: auch Damals ja nicht nur ein kleines Gerät vielleicht kaufen sondern Wiederhundungstäter werden.

01:30:17: Das macht eine gute Journey aus.

01:30:20: Für mich einen Punkt der Kunde muss im Fokus stehen.

01:30:29: Und Schiffchen?

01:30:31: Das ist eine andere Geschichte.

01:30:35: Nein, wenn der Kunde im Mittelpunkt steht nicht alle meine Gedanken daran ausrichten wie kann ich dem Kunden relativ einfach machen eine Lösung zu bekommen dass das zu haben was er will ob das jetzt ein Produkt ist ob das eine Dienstleistung ist also wirklich den da in den mittelpunkt zu stellen und darum herum meine Angebote baut dann wird es auch ein Erfolg.

01:30:57: Learning aus der Vergangenheit wir haben sehr Tolle Funktionen in technische Geräte gebaut und mussten die mit Mühe den Kunden erklären, warum diese toll

01:31:05: sind.

01:31:08: Also wenn du den Kunden rein nimmst und darum... Und das ist eben auch so ein Learning was ich jetzt auch in den letzten Jahren gesehen habe bei den Kunden.

01:31:17: Da schreut man sich vor.

01:31:20: Gerade die, die anfangen selbstständig zu werden, die kümmern sich mehr um sich selbst.

01:31:26: Was sie tolles machen können was Sie toll ist, der Welt darbieten können.

01:31:31: Statt mal zu gucken, was braucht eigentlich die Welt?

01:31:33: Was brauchen denn meine Kunden?

01:31:35: Kann ich überhaupt helfen und wenn ja wie?

01:31:38: Das sind mega, mega wichtige Positionen mit Fokus einfach auf den Kunden.

01:31:42: Ich mein sie klassiker.

01:31:43: aber wie oft sind wir dann wieder bei uns selbst also sauer-sauer?

01:31:48: oft

01:31:49: Ja und wir merken das jetzt bei uns auch sobald wir den Fokus verlieren und anfangen irgendwie Tagesgeschäft

01:31:55: oder sonst irgendwas sondern bis weg von dem ... was der Kunde eigentlich will.

01:31:59: Lass uns nochmal auf den Kunden schauen, also wenn jemand ... ... fünf bis zehn Tausend Euro macht als Coach, als Berater und da aber auch festhängt.

01:32:08: Was müsste er deiner Meinung nach als Allererstes verändern?

01:32:12: Er ist noch Einzelkämpfer?

01:32:14: Er is' Einzel Kämpfer!

01:32:15: Bei fünf biszehn Karre ist er Einzel-Kämpfer.

01:32:18: Sollte er sein...

01:32:19: Genau, da gucken wir dann am besten mal nach dem Hebel.

01:32:22: Also wo ist jetzt gerade mein größtes Bottleneck?

01:32:24: Wo kann ich jemanden vielleicht auch schon mit einbinden, der mir da Arbeit abnimmt, der mich weiter nach vorne bringt.

01:32:32: Ansonsten finde ich es ganz wichtig da auch schon über Strukturen und Prozesse nachzudenken weil das die Basis damit... Was zum

01:32:39: Beispiel wäre eine gute Prozeste wenn man da implementieren sollte.

01:32:44: Könnte bei fünf bis zehn K, was würdest du sagen?

01:32:46: Welchen wird Prozesswurst schauen?

01:32:48: Ich würde mir die Kern-Wertschöpfungskette anschauen.

01:32:50: Also wie sieht man einen Kerndurchlauf aus?

01:32:52: vom Marketing Sale fulfillment?

01:32:55: Da ist noch so ein paar wichtige Funktionen im Backoffice, Rechnungswesen und so sollte man schon im Griff haben.

01:33:01: Wie wird der Kunden verkauft?

01:33:05: ja?

01:33:05: Genau wie sieht das Verkaufsprozess aus?

01:33:11: um bessere Zahlen zu erschaffen, aber auch um diesen Prozess zu skizzieren.

01:33:18: KPIs auch zu identifizieren.

01:33:20: also wie kann ich einen Prozess messen?

01:33:22: Um daraus aus den Zahlen lesen zu können wo sind potenzielle Hebel?

01:33:28: was macht Sinn an welcher Schraube zu drehen?

01:33:31: und wenn ich so ein Prozess beschrieben habe bin ich in der Lage den abzugeben ob das ein System ist vollautomatisiert oder eine Mitarbeiter oder teilautomatisiert irgendwie?

01:33:44: Was auch immer so geht.

01:33:45: Nur solange es in meinem Kopf ist und ich irgendwie wurschtel, kann ich nie irgendwas abgeben und kann dadurch auch nie wachsen.

01:33:52: Absolut absolut richtiger Punkt.

01:33:57: Ich habe noch eine fast abschließende Frage.

01:33:59: vorletzte frage Du hast eben gesagt dass du ja langsam auf einen großen Geburtstag hinausläufst.

01:34:10: Das ist ja Wahnsinn.

01:34:14: Mit siebzehn bist du ins Berufsleben rein, mit sechzehntensiebzehnten sind dann über dreißig Berufsjahre.

01:34:20: Was hast du in all diesen Jahren über Menschen gelernt?

01:34:27: Also du hast Freunde so schön gesagt und ich wollte keine Menschen mehr sehen.

01:34:35: So angedeutet hast es aber was hast du gelernt über Menschen?

01:34:40: Achtung!

01:34:41: Achtungen hat zwei Interpretationen.

01:34:45: Tatsächlich die Achtunge vor den Menschen, weil jeder trägt sein Päckchen und kann in keinen Kopf reinschauen.

01:34:53: Jeder hat andere Voraussetzungen.

01:34:57: aber was auch jeder hat, jeder hat die absolute Macht.

01:35:03: Wir sind vollkommen.

01:35:04: es gibt keine Instanz die jetzt da über uns richten kann, solange wir uns an unsere Gemeinschaftsstandards halten.

01:35:12: Aber die jetzt uns irgendwie verurteilen können oder darf, sondern wir stehen halt individuelles Individuum für unser Leben ein und dürfen uns verwirklichen.

01:35:21: Und ich glaube früher war ich auch sehr, sehr oberflächlich.

01:35:28: heute gucke ich genauer hin und tatsächlich verurteilig die Menschen nicht mehr.

01:35:32: jeder macht sein eigenes Ding.

01:35:33: Jeder darf sein eigen das Ding machen.

01:35:36: so lange er nicht in meine Grenzen kommt ist alles okay darf jeder machen, was er will und ich habe die Menschen mittlerweile lieben unter achten gelernt.

01:35:48: Kommen wir zur letzten Frage deinem sechzehnjährigen Ich von damals.

01:35:59: Was würdest du dem denn heute sagen?

01:36:03: Da war der Kind schon in Brunnen gefallen.

01:36:11: Dem hätte ich gewünscht, er wäre früher aufgewacht und wäre sich bewusst geworden was er denn gerne möchte.

01:36:18: Statt sich einfach nur leiten zu lassen, einfach nur dahin plätschern zu lassen einen Tag zu genießen.

01:36:22: Aber wirklich mal ernsthaft die Frage sich zu stellen was würde ich dann eigentlich erreichen im Leben?

01:36:27: Wofür möchte ich antreten?

01:36:29: Wäre deine Laufbahn noch andere geworden?

01:36:31: Wenn du das gewusst hättest mit Zwölf?

01:36:34: Kann sein

01:36:35: Wer ist der Bund geworden?

01:36:37: Kann sein Kann sein, ich habe mich das auch oft gefragt.

01:36:44: Da kann man viel darüber philosophieren wie wäre mein Leben gelaufen?

01:36:48: Rückblickend muss ich sagen alle Entscheidungen die ich getroffen habe ob gute oder schlechte und da waren sehr viele schlechte Entscheidungen dabei.

01:36:56: Da hab' ich auch sehr vielen oder einigen Menschen die mir sehr lieb sind den habe ich auch weh getan.

01:37:01: damit das weiß ich.

01:37:04: natürlich bereut man diese Entscheidung.

01:37:06: Aber am Ende des Tages muss ich sagen, alle Entscheidungen gehören zu mir und diese Entscheidung haben mich dahin geführt wo ich jetzt bin.

01:37:14: Und ich bin froh über jeden den ich auf diesem Weg kennenlernen dürfen der mich begleitet hat, der mich noch begleitet, dem ich zukünftig begleiten wird und es ist halt mein Weg, mein Leben.

01:37:26: Ja das ist sehr spannend weil das eine Aussage aus der absoluten Selbstverantwortung raus.

01:37:33: Man muss nicht mit allem glücklich und zufrieden sein, was man entschieden hat.

01:37:37: Aber man darf dafür die Verantwortung übernehmen.

01:37:40: Ja, bei einem Umkehrschluss, man muss nicht alles feiern, das man entschieden hatte.

01:37:45: Man muss die Verantwortung nehmen!

01:37:46: Ja, also zumindest wenn man im Business Game ist und auch privat.

01:37:52: Absolut!

01:37:53: Auch gerade privat.

01:37:55: Also wir könnten den Podcast natürlich noch ausdehnen bis zum St.

01:37:58: Nimmerleinstag.

01:37:59: aber ich glaube wir haben den Menschen heute einen ganz tiefen Einblick gegeben in deine persönliche Struktur wie du denkst warum du so denkst?

01:38:10: Ich habe auch ganz viel mitgenommen Warum du auch so agierst, wie du agierest?

01:38:19: Das finde ich also mega mega spannend.

01:38:21: Weil wenn man so geprägt ist, agiert man einfach anders als zum Beispiel ich persönlich.

01:38:27: Ich bin ja eher so gibt's hier im Haare raus und nach mir die Sinnflut.

01:38:33: Also vorne aufgerissen und ich find das mega mega gespannt die Denkstruktur dahinter.

01:38:38: Also danke dafür dass du so offen geteilt hast.

01:38:44: Ja, vielleicht magst du noch ein letztes Wort an die Menschen da draußen gehen wenn euch der Podcast gefallen hat.

01:38:50: Lasst gerne fünf Sternen hier kommentiert fleißig.

01:38:54: Erzähl uns was du gelernt hast heute aus den Ausführungen von Emma.

01:38:58: und wie gesagt jetzt die letzten Worte von dir zu dem heutigen Podcast und zu dem was wir Menschen da draussen sagen willst.

01:39:08: Vielen Dank, vielen dank dass ihr hier sein durfte.

01:39:10: Vielen Dank dass ihr hoffentlich bis jetzt hier dran geblieben seid und meine Worte auch hört.

01:39:17: Ich kann jedem nur wünschen habt den Mut euch zu verwirklichen Egal auf welchem Feld wenn ihr Bock habt selbstständig zu werden Unternehmen aufzubauen.

01:39:26: Es gibt Partnern die euch da begleiten wie das eine oder andere Fettnäpfchen vielleicht umschiffen können.

01:39:32: Das wichtig ist aber zieht es durch habt Spaß dran Und habt Spaß am Leben.

01:39:36: Es ist ein Spiel, was du nur spielen kannst, aber nicht gewinnen kannst und deswegen habt

01:39:42: Spaß!

01:39:47: Sehr cool!

01:39:48: Geil!

01:39:49: Das war ja richtig lang und deep.

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